letzte
Änderung: 20.08.2011
In
diesem Archiv finden Sie eine Auswahl an Meldungen, die vom 01.09.2008
bis zum aktuellen Datum auf unserer Startseite online waren. Wir bittem
um Ihr Verständnis, dass nicht jede einzelne Meldung archiviert wird.
Wichtige und lesenswerte Beiträge werden vom Vorstand oder dem
Webmaster des OV R11 einzeln ausgewählt.
Wie die Bundesnetzagentur jetzt bekannt
gab, gab es zum Stichtag 31.12.2010 die seit Jahren geringste Zahl an
zugelassenen Funkamateuren in Deutschland. Die insgesamt 72.293
Funkamateure teilen sich in 64.975 Klasse-A- und 7.318
Klasse-E-Lizenzen auf. Im Jahr 2002 zählte die BNetzA noch fast 81.000
ausgegebene Individualzulassungen.
Helmut Becker, DL2VA, wurde am 25.09.2010 für seine über Jahrzehnte hinweg
geleisteten Vedienste um den Amateurfunk mit der Ehrennadel des Distriktes
Nordrhein ausgezeichnet. Der OV Neuss dankt ihm für sein Engagement und
gratuliert zu dieser wohl verdienten Auszeichnung.
In einem Schreiben an das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fragt der
Runde Tisch Amateurfunk (RTA) nach, wann eine Neuregelung der
Rufzeichenvergabe für die so genannten Rufzeichen mit einstelligem
Suffix für den Clubstationsbetrieb im Amateurfunkdienst erfolgt. Die
ersten laufen am 30. Juni aus. Bereits Ende März hatte der RTA das
zuständige Bundesnetzagentur-Referat in Mainz um eine Stellungnahme
gebeten, jedoch noch keine Antwort erhalten. Der RTA bittet weiterhin
umeine Prüfung für eine kostenlose Verlängerung.
Der am 02.06.2010 geplante OV-Abend
muss leider aufgrund des Urlaubes der Gastwirte verlegt werden. Dieser
wird an gewohnter Stelle am 15.06.2010 nachgeholt. Der Vorstand bittet
um Verständnis. Gleiches gilt dür den OV-Abend im September, der
am 08.09.2010 nachgeholt wird.
Am 04. Mai 2010 wurde ein Beitrag über
die Sieger der DARC Clubmeisterschaft auf SAT1 ausgestrahlt. In einem
kurzen Bericht von 3 Minuten wird über das Hobby Amateurfunk berichtet.
Den Bericht können Sie unter dem Link hier ansehen.
Am 09. Mai 2010 findet die diesjährige
Distriksfuchsjagd in Düsseldorf Knittkuhl - Aaper Wald statt. Es werden
5 Peilsender gesucht. Die Wettbewerbe beginnen um 10.00 Uhr mit dem 2
Meter und um 14.00 Uhr mit dem 80 Meter Peil-Wettbewerb.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es HIER.
Mit großem Applaus wurden auf dem
vergangenem OV-Abend vier Jubilare für Ihre 50-jährige Mitgliedschaft
im DARC geehrt: Heinz Coenen (DF1EZ), Walter Lehmann (DJ1UF), Prof. Dr.
Rainer Müllerfrerich (DJ6AD) und Reinhard Letzas (DJ7NX). Der
OV-Vorsitzende Georg Mühlenbruch (DL1ECG) dankte den vier Jubilaren für
Ihre langjährige Treue und wünschte stets gute Verbindungen.
Der Ortsverband Neuss wird am
19.06.2010 sein Sommerfest auf dem Gelände von DL1EKO in Kaarst feiern.
Das Gelände ist zentral an der Autobahn A57 gelegen. OV Mitglieder sind
herzlich eingeladen bei einem Glas Bier und einem Würstchen vom Grill
mit den anderen OMs über Amateurfunk, Wetter und sonstige Dinge zu
quatschen. Bei Fragen rund ums Fest steht OVV Georg (DL1ECG) unter
seiner Mailadresse call@darc.de stets zur Verfügung. Helfer
werden stets gesucht!
Am vergangenen OV-Abend
wurde die
Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Romeo 11 (Neuss) in der
Gaststätte Lebioda auf der Geulenstrasse abgehalten. Die Neusser
Funkamateure waren zahlreich zu dieser Veranstaltung erschienen.
Ortsverbandsvorsitzender Georg Mühlenbruch, DL1ECG, fasste die
Aktivitäten des vergangenen Jahres in einem interessanten Vortrag
zusammen. Besonders das 50. Jubiläum und die damit verbunden
Festlichkeiten standen im Mittelpunkt seines Berichtes. Sein
Stellvertreter Lars Oisten, DF1LON, schloss sich den Worten
von
Georg an und erwähnte die 2300 Verbindungen der Clubstation
mit
dem Sonder-DOK 50R11.
Im
Anschluss
an die Vorträge folgte neben dem Kassenbericht auch die Wahl des
Vorstandes. Hier wurden alle Amtsträger in ihren Ämtern bestätigt und
für die kommende Wahlperiode von 2 Jahren wieder ernannt. Die
Veranstaltung
endete mit einem Ausblick auf das Jahr 2010.
Bild: OVV Georg
Mühlenbruch, DL1ECG, bei der Begrüßung (C) by DG1EFR -
Klick für größere Darstellung.

Die Redaktion von
Romeo-11.de wünscht allen Besuchern, XYL's und OM's ein erfolgreiches
Jahr 2010.
Mit dem Jahr 2009 endet auch das Jubiläumsjahr des Ortsverbandes Neuss
und ab dem 01. Januar 2010 wird der Sonder-DOK 50R11 nicht mehr durch
den Äther schweben. In Kürze werden die gesammelten QSOs mit
einer QSL-Karte bestätigt.
Vy
55 es 73 de Georg (DL1ECG), Lars (DF1LON) und Daniel (DL7DS)
Seitenanfang
| 27.12.2009 (DL7DS)
Und schon wieder freuen
sich die OMs des
OV Neuss R11 auf einen Vortrag am bevorstehenden OV-Abend.
Helmut Becker
(DL2VA) wird einen Vortrag über "Rechentechnik im Amateurfunk"
halten.
Der
Vortrag wird im Rahmen unseres monatlichen OV-Abends in der Gaststätte
Lebioda, auf der Geulenstrasse in Neuss, vorgetragen. Gäste sind
herzlich willkommen.
Für die Jahre 2006 und
2007 wurden die
Beiträge neu festgelegt. Sie betragen für das Jahr 2006 20,81 Euro und
für das Jahr 2007 22,71 Euro. Insgesamt beläuft sich die Forderung auf
43,52 Euro. Die Rechnung wird in den nächsten Wochen kommen. Bitte
keine Zahlung vorab leisten.
Ganz besonders freuen sich
die OMs des
OV Neuss R11 auf den bevorstehenden OV-Abend. Rudy Kolocsay
(DL3FF) wird einen Vortrag über "Vorgänge an HF-Leitungen mit
Hilfe von 3D-Modellen erklärt" halten. Der Vortrag war in der
Vergangenheit bereits bei vielen OMs anderer Ortsverbände auf großes
Interesse gestoßen.
Der
Vortrag wird im Rahmen unseres monatlichen OV-Abends in der Gaststätte
Lebioda, auf der Geulenstrasse in Neuss, vorgetragen. Gäste sind
herzlich willkommen.
Der Runde Tisch
Amateurfunk (RTA) hat
zu einem gemeinsamen Gespräch mit Bundesnetzagentur (BNetzA) und
Bundesminsiterium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eingeladen.
U.A. wurden folgende Punkte thematisiert:
- Genehmigungs- und
Wechselgebühren bei Clubstations- und Relaisverantwortlichen
- Mehr Prüfungsstandorte und
Beteiligung der Verbände bei den Prüfungen
- Wegfall des Contestversbots
zwischen 1850 und 1890 kHz
-
Wegfall der Leistungsbeschränkung bei 1890 - 2000 kHz
- Zuweisungen im Bereich von 70
MHz, Zulassung Remotebetrieb, CEPT-Fähigkeit von Clubstationen
Bleibt zu hoffen, dass einige
der Vorschläge auf Verstädnis und druchtbaren Boden treffen.
Die BNetzA kündigte in den
vergangen Wochen an, einzelne Amateurfunkstellen stichprobenartig
hinsichtlich der Korrektheit der Selbsterklärungen zu überprüfen. Es
wird daher dringend empfohlen, die Selbsterklärung auf Vollständigkeit
zu überprüfen, bzw. eine einzureichen, soweit das noch nicht geschehen
ist.
"Zu hoher Energieverbrauch
und somit
eine zu große CO2-Belastung der Umwelt", lautet die Begründung für die
von der EU-Kommission angekündigten strengeren Vorschriften für
Trafo-Netzteile. Diese sollen schon ab dem kommenden Frühsommer 2010
gelten und Energieverluste bis 2020 europaweit um jährlich
neun
Terawattstunden senken. Beruhigend: Vorhandene Trafo-Netzteile dürfen
auch in Zukunft weiter benutzt werden. Ob der Selbstbau von
Trafonetzteilen eingeschränkt wird, ist noch nicht abschließend
festgelegt. Nach bisherigen Informationen beschränkt sich die
Vorschrift nur auf denVerkauf neuer Netzteile.
Bei einem gemeinsamen
Gespräch zwischen
DARC, Bundesnetzagentur (BNetzA) und Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie (BMWi), wurde erfolgreich die Einführung einer neuen
Lizenzklasse für den Amateurfunk verabschiedet. Die neue Lizenzklasse
wird mit Erlaubnisssen unterhalb der Klasse E eine neue
Einsteigerklasse darstellen.Die Ausgestaltung kann noch etwas andauern
Wie aus dem RTA zu erfahren war, wird die BNetzA etwa im Herbst 2009 die
Rechnung für die Beiträge der Jahre 2006 und 2007 an die Funkamateure
schicken. Der Betrag wird sich auf ca. 40 Euro belaufen. Warum nicht
alle ausstehenden Beiträge, also auch für die Jahre 2008 und 2009
erhoben werden, resp. wann das geschehen wird, wurde noch nicht bekannt
gegeben.
Der Frequenzbereich von 7100 bis 7200 kHz ist jetzt primar dem
Amateurfunkdienst zugewiesen. Die Anhebung der Leistungsbeschränkung von
jetzt 250 Watt auf 750 Watt wurde in Aussicht gestellt. Ein Zeitpunkt
wurde noch nicht genannt.
"Herzlich Willkommen beim Ortsverband
Neuss des DARC", so lauteten die Worte von Ortsverbandsvorsitzenden
Georg Mühlenbruch (DL1ECG), als er den Bürgermeister der Stadt Neuss,
Herbert Napp, auf dem Schulhof der Ganztagshauptschule Weissenberg
begrüßte. Knapp 40 Gäste und viele aktive Funkamateure aus den
eigenen Reihen waren gekommen, um am 15. August 2009 mit dem
Vorsitzenden das 50. Jubiläum bei Sonnenschein an der Clubstation DL0NS
zu feiern.
Mit Aktionen für Jung und Alt lockten die Neusser Funkamateure interessierte Gäste zu
sich. Besonders eindrucksvoll war die Beobachtung der sogenannten
Sonnenflecken durch spezielle Teleskope. "Zur Zeit ist nicht viel los
auf der Sonne", berichtet Peter Nelißen (DH1JAD), der den Besuchern auf
einem Monitor die Oberfläche der Sonne erklärte. Zur Zeit befinden wir
uns im Sonnenfleckenminimum, welches eine sehr geringe magnetische
Aktivität der Sonne beschreibt, das sich zyklisch alle 11 Jahre
wiederholt.
"Un jezt' recht
freundlich", scherzt Bruno Linde im Neusser Platt, als er über eine
Ultrakurzwellenverbindung ein Livebild des Besuchers an seine
Gegenstation fern von der Ganztagshauptschule auf der Leostraße
versendet. Amateurfunkfernsehen, kurz ATV, ist eine interessante
Betriebstechnik, bei der anders als sonst, ein Video anstatt der Stimme
allein über den Äther geschickt werden.
Mit
Freude berichtet Mühlenbruch: "Wir sind zufrieden und schauen auf ein
gelungenes Fest zurück. Auch über den Besuch des Direktors der Schule
haben wir uns gefreut. Die Ganztagshauptschule ist ein wichtiger
Partner für uns." So bleibt uns nur noch den Neusser Funkamateuren
viel Spaß und Glück für weitere 50 erfolgreiche Jahre zu wünschen!
Ihre Redaktion von R11
Am
Montag, den 27.07.2009, berichtete die Westdeutsche Zeitung (WZ)
anlässlich des
bevorstehenden Jubiläums über den DARC Ortsverband
Neuss. In einem sehr interessanten Artikel berichten der
Ortsverbandsvorsitzende Georg Mühlenbruch (DL1ECG), Jugendgruppenleiter
und stv. Vorsitzender Lars Oesten (DF1LON) und unser Pressesprecher Udo
Friebel (DL1EET) über die Aktivitäten und die Freude am Hobby
Amateurfunk.
Der Artikel kann hier in der PDF-Version gelesen werden, welcher uns freundlicherweise durch die WZ-Redaktion zur Verfügung gestellt wurde.
Für die Onlineversion folgen Sie dem Link zur WZ. Wir möchten uns recht herzlich für die Veröffentlichung bedanken.
Forscher haben nach Jahrlanger
Beobachtung festgestellt, dass eine langsame Strömung von
Gasen innerhalb der Sonne für die längere Ruhephase (sog.
Sonnenfleckenminimum) verantwortlich sein soll. In Polnähe erzeugt die
Sonne im 11-jährigen Turnus einen sogennannten Jetstream, der über eine
Zeit von 17 Jahren zum Äquator wandert. Nach Beobachtungen von
Wissenschaftlern, hat sich die Strömungsgeschwindigkeit um ca. ein
Drittel verlangsamt. Inzwischen soll der aktuell interessante Jetstream
aber eine Position erreicht haben, der den Beginn des neuen
Sonnenfleckenzyklusses anzeigt.
Zur
Info: Die Ausbreitung von Funkwellen auf der Erde wird maßgeblich von
Sonnenflecken und ihren magnetischen Eigenschaften sowie Sonnenwinden
beeinflusst. Zu Zeiten des Sonnenfleckenmaximums lassen sich bereits
mit sehr kleinen Sendeleistungen weltweite Funkverbdinunegn auf den
Bändern 10, 15 und 20 Meter herstellen.
Wir
leben heute im sogenannten Informationszeitalter. Dieses ist geprägt
von einer Vielzahl an unterschiedlichen Informationen, die sich rasend
schnell verbreiten. Als potente Wirtschaftsfaktoren sind Informationen
unerläßlich und wertvoll. Allerdings birgt die Informationsvielfalt
auch Gefahren: Oft sind die Informationen unvollständig, aus dem
Zusammenhang gerissen, oder auch schlicht falsch! Gerade der
Amateurfunk hat unter falschen oder unvollständigen Informationen zu
leiden. Vielfältig sind Horrormeldungen von gefährlichen Strahlungen,
die angeblich von Amateurfunkantennen ausgehen. Häufig handelt es sich
um polemische, gezielte Falschmeldungen.
Gerade vor diesem
Hintergrund ist es immens wichtig, dass die Öffentlichkeit über die
unterschiiedlichen Medien (Internet, Rundfunk, Fernsehen und
Printmedien) über die Tätigkeiten der Funkamateure objektiv aufgeklärt
wird. Diese wichtige Aufgabe kann ein Ortsverbandvorsitzender nicht
"nebenbei" erledigen. Vielmehr wird jemand benötigt, der die
Öffentlichkeitsarbeit ganz in den Fokus seines Hobbies stellt. Der
Ortsverband Neuss hat jemanden gefunden, der ab sofort als Referent für
Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Es handelt sich um Udo Friebel, DL1EET. Vielen Dank, lieber Udo, dass du dich dieser schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben widmest.
Wie schon in den vergangenen Jahren, beteiligt sich die Jugendgruppe des
Ortsverbands R11 wieder am Ferienspaß der Stadt Neuss.
Da der Ortsverband gleichzeitig in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert, (siehe Jubiläum) haben wir beide Termine zusammengelegt und das Ferienspaßangebot etwas ausgeweitet.
Faszination drahtlose Kommunikation - 50 Jahre Clubstation Neuss ...
... unter diesem Motto geht die Jugendgruppe des Ortsverbands R11 in den Ferienspaß der Stadt Neuss 2009.
Was bieten wir an:
Morsediplom - wie man Buchstaben hören kann
Wer hat nicht schon mal vom guten alten Morsecode gehört. Die
"Morsesprache" gibt es heute auch noch. Wer schon immer mal seinen
Namen morsen wollte ist bei uns genau richtig.
Fuchsjagd - raus in die Natur
Amateurfunk kann auch Sport sein. Bei der Fuchsjagd werden keine
richtigen Füchse gejagt, sondern es müssen versteckte Sender
gefunden werden. Diese senden in Intervallen eine bestimmte Kennung aus, die man mit
Hilfe eines Empfängers hören kann. Nun liegt es am Geschick
des Einzelnen wie schnell er den verstecken Sender findet.
Geocachging - mittels GPS auf Schatzjagd gehen
Funkbetrieb - die eigene Stimme rund um den Globus schicken
Beim Amateurfunk darf natürlich der "Sprechfunk" nicht zu kurz
kommen. Unsere Clubstation ist offen für alle und jeder darf nach
einer Einweisung durch einem Ausbilder Funkbetrieb machen oder einfach
nur zuhören. Auch Zuhörer, sogenannte SWL (Short Wave
Listener), gehören zu den Funkamateuren.
Basteln - Technik zum Anfassen
Amateurfunk ist nicht nur Funkbetrieb an der Station, sondern auch
Basteln steht im Vordergrund. Nicht alle
Ausrüstungsgegenstände können gekauft werden. Vieles
wird in Eigenarbeit zusammengebaut und auch repariert. Das spart Geld
und macht auch noch spass.
Wann: 15.08.2009 von 12:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Ganztagsschule Weissenberg, Leostr. 37, 41462 Neuss
Alter: 10-18 Jahre
Kosten: geringe Kosten für Getränke, Essen und Basteln
Nebenbei werden noch andere Funkanwendungen live gezeigt, z.B.
Amateurfunk Fernsehen, automatische Positionsverfolgung von Objekten,
Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche...
Das komplette Programm des Neusser Ferienspaßes findet ihr auf der Homepage der Stadt Neuss: Ferienspaß
viel Spaß
Lars Oesten, DF1LON
Für weitere Fragen stehe wir gerne zur Verfügung: Kontakt
Der Countown läuft - es sind nur noch
wenige Tage bis zum großen Jubiläumsfest des Ortsverbands Neuss (R11)
des Deutschen Amateur Radio Clubs.

Am
kommenden Samstag, den 15.08.2009, präsentieren sich die Neusser
Funkamateure bei einem großen Sommerfest mit Spiel und Spaß rund um den
Amateurfunk. Jugendgruppen des Ferienspaßes der Stadt
Neuss werden genauso erwartet wie viele Gäste aus den Reihen der
Funkamateure und weiterer interessierter Besucher. Mit Aktionen rund um den
Amateurfunk wird der Ortsverband zeigen, dass die Kommunikation mittels
Funkgeräten längst kein langweiliges und altmodisches Hobby ist.
Amateurfunkfernsehen, Morsen und Digitalfunk sind nur ein kleiner
Auszug des vielseitigen Funkdienstes.
Wer
Interesse hat darf selber den Sprechfunkverkehr üben -
Ausbildungsrufzeichen und Ausbilder stehen am kommenden Samstag für Sie
bereit. Des weieteren bieten wir Ihnen neben kühlen Getränken auch Leckeres vom Grill und diverse Kuchen an.
Längstens sind Funkamateure für ihren
Experimentalgeist bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass der ein
oder andere Funkamateur auch andere moderne Sportarten und Hobbies
neben seinem Funkhobby testet. Geocaching ist eins dieser neuartigen
Hobbies, die sich erst innerhalb der vergangenen 10 Jahre entwickelt
haben und auch viele Funkamateure begeistert.
Abgeleitet von den Worten Erde (Geo) und Versteck (Cache) versteht man unter diesem Hobby eine
GPS-unterstütze Schnitzeljagd, die für Jedermann freigegeben ist. Anlässlich
des fünfzigsten Jubiläums hat der Neusser OM Peter Becker (DF2JB) einen Schatz
versteckt und eine spannende Jagd dazu entwickelt. Die Schatzjäger,
welche sich mittels GPS-Empfänger seit der Aktivierung bis 15. August 2009 auf den Weg
machen, bekommen bei Erreichen des Ziels und Eintragung im Schatz auf dem Jubiläumsfest ein
Getränk gratis. Alle notwendigen Informationen zum Schatz, zu Geocaching
allgemein und GPS-Koordinaten sind unter den Links geocaching.com und opencaching.com zu finden.
Manfred Rausch,
DL2NQ, erhält die goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im
DARC.
Guntram Schmitz, DL6EBO,
erhält die silberne Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im DARC.
Wolfgang Veith, DJ7VH,
erhält die silberne Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im DARC.
Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren und vielen
Dank für die langjährigen Aktivitäten.
Beim Werler Polit-Treff am 13.03.2009 [Webseite besuchen] wurde
bemängelt, dass sich die Bundesnetzagentur (BNetzA) nicht ausreichend
um ihre Zuständigkeit in Bezug auf den Funkschutz kümmern würde.
Hierfür wurde seitens der Funkamateure die Einführung eines
Qualitätsmanagements gefordert. So kann man zum Beispiel verhindern,
dass hochrangigen BNetzA-Mitarbeitern Grenzwertüberschreitungen bei
PLC-Installationen um das 3500-fache zwar bekannt sind, aber nicht
bearbeitet werden. Stattdessen verkündet die BNetzA nur, dass mit PLC
alles in Ordnung sei ohne die grundlegenden Anforderungen des EMVG
herzustellen.
(Zitat: Deutschland-Rundspruch 11/2009 des DARC)
Ein
weiteres Thema waren elektrische Leistungszähler, die derzeit als
Pilotprojekte getestet werden. Eckhard Fischer, Referatsleiter der
Arbeitsgruppe Wirtschaft der SPD, sprach sich gegen Übertragung der
Messdaten dieser Zähler per PLC-Verbindung aus. Er begründete seine
Vorsicht nicht nur mit dem enormen Störpotenzial, welches diese Technik
berge, sondern lehnte die Geräte auch aus funktionellen Gründen ab. So
müssten unter Umständen in einem Wohnblock derart viele Daten
übertragen werden, dass es zu einer gegenseitigen Beeinflussung der in
die Zähler eingebauten PLC-Modems käme.
(Zitat: Deutschland-Rundspruch 11/2009 des DARC)
Am 21.03.2009 fand die Frühjahrs-Distriktsversammlung in Heiligenhaus statt.
9 von 34 Ortsverbänden fehlten.
Die
Versammlung wurde nach einer schier endlosen Reihe von Ehrungen und
Pokalverleihungen im wesentlichen von drei Themen beherrscht. Aber
zunächst zu einer Ehrung, die R11 betrifft:
UKW-Contestpokal - Distriktswertung | Pokalgruppe 2: Mehrmannstationen
| 1. DL0V | 7579 Punkte | 3. Platz bundesweit | R15 |
| 2. DR5A | 6573 Punkte | 6. Platz bundesweit | R11 |
| 3. DB0GX | 1481 Punkte | 28. Platz bundesweit | R33 |
DR5A
ist nicht schlechter geworden, sondern die anderen sind besser
geworden. Das Problem bei DR5A ist der permanente Personalmangel.
Die weiteren Themen:
1. Reformierung des DARC-Webauftritts
Die
derzeitige DARC-Seite kann nicht als wirklich gut bezeichnet
werden. Es sind mehrere verschiedene Strukturen erkennbar. Design und
Navigation sind nicht einheitlich. Diesem Missstand soll jetzt endlich
abgeholfen werden. Geplant ist ein Content Management System (CMS).
Hierunter versteht man ein Programm, mit Hilfe dessen eine Webseite
ohne Programmierkenntnisse inhaltlich von mehreren Autoren bearbeitet
werden kann. Dabei ist gewährleistet, dass Design und Struktur über
alle Unterseiten hinweg einheitlich bleibt. Das ist angesichts des
derzeitigen Zustandes des DARC-Webauftritts begrüßenswert. Betroffen
sind aber auch die Seiten der Ortsverbände. Hier wäre eine gewisse
Individualität durchaus wünschenswert, denn dem hobbyfremden Betrachter
sollte schon klar werden, dass der DARC einen föderalistischen Aufbau
hat, innerhalb dessen die einzelnen Ortsverbände eine -wenn auch
eingeschränkte- Autonomie genießen. Genau diese Individuialität wird
durch ein CMS erheblich eingeschränkt. Die OV-Seiten sähen alle gleich
aus und wären gleich strukturiert. Sie könnten sich nur inhaltlich
unterscheiden. Im schlimmsten Fall würden sich die strukturellen
Festlegungen negativ auf die inhaltliche Gestaltung auswirken.
Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch hier weiter.
2. Spende an die AMSAT-DL
Die
AMSDAT-DL hat den DARC um eine Spende gebeten. Der DARC sagte daraufhin
eine Spende in 5-stelliger Höhe zu (die genaue Summe ist dem Verfasser
nicht bekannt). Offensichtlich erschien dieses Angebot der AMSAT-DL zu
wenig und lehnte es ab. Weiter war zu hören, dass die AMSAT-DL jetzt
angeblich auf die Ortsverbände zugehen will um von dort Spenden zu
erbitten.
3. Kassenwesen
Im Zuge der Umstrukturierung des
Kassenwesens des DARC gibt es derzeit -angestoßen von einem vom DARC
beauftragten Steuerberater- Überlegungen, für den gesamten DARC
einschließlich aller Untergliederungen (Referate, Distrikte und
Ortsverbände) nur noch ein einziges Bankkonto zu führen. Eine Software
würde sicherstellen, dass alle Untergliederungen auf dieses Konto
zugreifen und immer noch selbständig ihre Finanzen verwalten könnten.
Eine Einschränkung der Selbständigkeit wäre nicht gegeben. Die Vorteile
für die Untergliederungen liegen auf der Hand:
- weniger Verwaltungsaufwand
- keine Kontoführungsgebühren.
Für
den DARC als Gesamtverein würde neben der Einsparung von ca. 13.000
Euro Kontoführungsgebühren noch ein zusätzlicher Zinsgewinn von ca.
82.000 Euro herausspringen. Z.Z. werden noch Gespräche geführt, ob es
tatsächlich zu dieser Lösung kommen wird.
Nach
dem Scheitern des Umweltgesetzbuches hatte das Bundesumweltministerium
(BMU) bereits angekündigt, die gewünschten Vorschriften durch
Einzelgesetze durchsetzen zu wollen. Eines dieser Gesetze ist das
Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung
(NISG). Es ist noch im Gesetzgebungsweg, also noch nicht in Kraft. Der
RTA wurde zu diesem Gesetz befragt und trug vor, dass es keinen Sinn
mache, eine Anzeigepflicht für Funkanalagen Mit Strahlungsleistungen
unterhalb von 10 Watt EIRP einzuführen. Dies beträfe nicht nur den
Amateurfunkdienst, sondern auch PMR, LPDs, Garagentoröffner,
Funkkopfhörer, Wetterstationen, W-LAN-Netze, Bluetooth,
Schnurlostelefone und unzählige weitere Funkanwendungen kleiner
Leistung. Problematisch ist diesbezüglich auch der Verwaltungsaufwand.
Auch die Vertreter der BNetzA äußerten, dass sie das NISG für eine
Doppelregulierung halten. In einem Schreiben an Umweltminister Gabriel
vom 06.03.2009 hat der RTA bereits reagiert.
Der RTA hat, nachdem sich die BNetzA bisher sehr bedeckt gehalten hat,
die BNetzA erneut angeschrieben und darum gebeten, die maßlos
überteuerte Gebühererhebung in Höhe von 110,--€ beim Wechsel von
Relais- und Clubstationsverantwortlichen einzustellen. Außerdem wurde
darauf hingewiesen, das die Rufzeichen mit einstelligem Suffix bis 2010
befristet sind. Dies wurde im Hinblick auf die Befürchtung gehandhabt,
dass es möglicherweise zuwenige Rufzeichen gäbe, um den Bedarf zu
befriedigen. Die Praxis hat aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist,
vielmehr gibt es noch viele freie Rufzeichen. Somit ist ein
"Haushalten" mit den Rufzeichen nicht erforderlich. Der befürchtete
Verwaltungsaufwand wird somit entfallen. Es sollte daher eine
kostenlose Verlängerung der Rufzeichennutzung ermöglicht werden.
Am
24.03.2009 war es soweit. Die Webseiten des DARC OV Neuss
sind auf
einen eigenen Server, unabhängig vom DARC e.V., umgezogen. Stefan,
DL1ELY, ein Funkfreund und Contestteilnehmer der Contestgruppe DR5A hat
dies ermöglicht. OM Stefan besitzt einen eigenen Webserver und stellt
uns Speicherplatz und Domain zur Verfügung.
Ab sofort sind unsere
Webseiten nun über die Adresse: www.romeo-11.de
erreichbar.
Die
Bundesregierung hatte vorgehabt, die vielen
unterschiedlichen Umweltschutz-Gesetze zu einem Umweltgesetzbuch
zusammenzufassen und in Kraft zu setzen. Dieses Vorhaben ist
gescheitert.
Was bedeutet das für uns Funkamateure? Im vierten Buch des geplanten
Umweltgesetzbuches mit dem Titel „Nichtionisierende Strahlung“ war
vorgesehen,
dass die Funkamateure zusätzlich zur bisherigen Selbsterklärung gemäss
BEMFV
noch eine zweite Erklärung gegenüber einer neuen Landesbehörde
abzugeben
verpflichtet gewesen wären. Insofern wäre das Scheitern für uns
vorteilhaft gewesen.
Das Umweltministerium hat jetzt angedroht, das
Umweltgesetzbuch in Einzelteilen mit demselben Inhalt in Kraft zu
setzen. Also
bleibt voraussichtlich leider alles bei der bisherigen Planung. Der RTA
wird
sich Thematik erneut annehmen.
Im Bundeswirtschaftsministerium
(BMWi) hat ein neuer
Abteilungsleiter, Dr. Andreas Schuseil,
die Zuständigkeit für den Amateurfunk übernommen. Am 20.02.2009 fand in
erstes
Gespräch zwischen dem RTA und Dr. Schuseil statt. Es ging in der
Hauptsache darum,
sich persönlich und die gegenseitigen Positionen kennen zu lernen.
Die RTA-Vertreter hatten eine Reihe
von Wünschen im Gepäck:
- Die Gebühren im Amateurfunk sollten nicht weiter steigen.
- Der Frequenzbereich 7100 bis 7200
ist dem bisherigen
Nutzer nur noch bis zum 29.03.2009 primär zugewiesen. Danach sollte
dieser
Frequenzbereich dem Amateurfunkdienst primär zugewiesen
werden.
- Es sollte Lockerungen in der
Amateurfunkverordnung geben, die
vereinfachten Ausbildungsfunkbetrieb und damit effektivere
Nachwuchsgewinnung
ermöglicht.
- Es sollte verhindert werden, dass
aufgrund der aktuellen
Planungen zum Umweltgesetzbuch doch wieder ein Doppelantragsverfahren
zur Umweltverträglichkeit durch
die Hintertür eingeführt wird. Der RTA sollte daher rechtzeitig in das
Anhörungsverfahren
mit einbezogen werden.
- Es wurde darum gebeten, die
Funkamateure zu informieren,
wie mit dem Einzug der Frequenznutzungs- und EMV-Beiträge umgegangen
wird, die
zuletzt im Jahr 2005 eingezogen wurden.
Das BMWi hat die Bundesnetzagentur
(BNetzA) gebeten, im Hinblick auf die Kostensenkung
im Amateurfunk (z.B. Prüfungsgebühren) enger mit dem RTA
zusammenzuarbeiten.
Auch bezüglich der Frage, wie die Amateurfunkverbände bei
der Prüfungsabnahme
behilflich sein könnten ist die BNetzA gebeten worden, auf den RTA
zuzugehen.
Der RTA fragte nochmal nach dem Stand
der Problematik bei den überhöhten Gebühren
für den Wechsel eines Clubstations- oder Relaisverantwortlichen nach.
Das BMWi
hat hierzu bei der BNetzA nach deren Standpunkt nachgefragt, aber noch
keine
Antwort erhalten.
Schliesslich soll die BNetzA nach dem Willen des BMWi den
Frequenzbereich 50
MHz beobachten um danach eine Lockerung der Nutzungsbedingungen
gegenüber dem Primärnutzer
zu vertreten.
Das BMWi hat das Bundesverteidigungsministerium gebeten,
-
einen Bereich bei
70 MHz dem Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis zuzuweisen
- die Nutzungsbedingungen im
Frequenzbereich von 1850 bis
2000 kHz zu lockern.
Das BMVg hat beide Anfragen mit der
Begründung abgelehnt, weitere breitbandige Funksysteme
einführen zu wollen und auf die höhere Bedeutung der Kurzwelle für das
Militär
hingewiesen.
Der RTA wurde in die Verbändeliste
des Deutschen
Bundestages aufgenommen. In der Vergangenheit wurde mehrfach
über
Störungen des Amateurfunks durch Plasma-Fernsehgeräre berichtet. Die
Besonderheit
liegt darin, dass die Plasmageräte die gültige Norm EN55022 einhalten,
diese
Norm aber Störungen nur auf den Ports der Geräte prüft. Plasma-Geräte
strahlen
aber insbesondere nach vorne und dafür sind Störstrahlungsgrenzwerte
unter 30
MHz bisher nicht definiert.
Im Auftrag der ITU ist ein Gutachten
erstellt worden, dass die Entwicklung des industriellen
Rauschens ermitteln soll. Der Entwurf dieses Papiers kommt zum
Ergebnis, dass
das industrielle Rauschen abgenommen habe. Der stv. Vorsitzende des RTA
(DL7TZ),
der berufsbedingt die Bundesrepublik Deutschland bei den Sitzungen der
ITU vertritt,
geht von Fehlern in der Messmethode aus. Bleibt abzuwarten und zu
beobachten, welche
Auswirkungen sich hieraus für den Amateufunk ergeben werden.
Der RTA wird beim nächsten Gespräch
mit dem BMWi anfragen, ob die
Selbsterklärung künftig auch elektronisch abgegeben werden kann. Die
RTA-Mitgliedsverbände wurden aufgefordert, Änderungsvorschläge für eine
Novelle der Amateurfunkverordnung bei der
Geschäftsstelle einzureichen.
Verschiedenen
Meldungen zufolge haben australische Funkamateure während der
wütenden Buschfeuer im Februar 2009 die Kommunikation zwischen
eingeschlossenen oder zerstörten Ortschaften und Hilfsorgansisationen
aufrecht erhalten.
Die
aktiven Funkamateure des Wireless Institute Civil Emergency Network in
Victoria (WICEN (VIC))
wurden am 8. Februar alarmiert, um Gebiete ohne Anbindung an Strom- und
Telefonnetz, mit den weit entfernt gelegen Krisenzentren zu vernetzen.
Weitere informationen findet
man auf http://www.vic.wicen.org.au/ oder
in einem Artikel auf der EHAM-Webseite unter: http://www.eham.net/articles/21083
Dank
der Bemühungen von Peter Becker, DF2JB, ist der OV R11 nun auf
der
bekannten und bereits mehrmals ausgezeichneten Homepage von Karl-Heinz
Burghartz als Neusser Verein gelistet. Peter hat sich in einer
E-Mail mit kurzem Bericht über Amateurfunk und Ortsverband an den Autor
der Seite gewandt.
Die
Webseite ist unter der Adresse http://www.karl-heinz-burghartz.de/
in der Rubrik "Unsere Stadt > Links > Neusser
Heimatvereine" zu finden.
Am
04.02.2009
findet die Jahreshauptversammlung
des OV Neuss (R11) in
der Gaststätte "Lebioda", Geulenstr.
38, 41462 Neuss statt. Beginn ist
um 20.00 Uhr.
Folgende
Tagesordnung ist vorgesehen:
1.
Begrüßung
2. Wahl
des Protokollführers
3.
Ehrungen
4.
Tätigkeitsbericht des Vortsandes
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstandes
7. 50-jähriges Jubiläum des OV's
8. Verschiedenes
Insbesondere im Hinblick auf
den Tagesordnungspunkt 7 wird um
zahlreiches Erscheinen
gebeten.
Mit einem Schreiben vom
15.01.2009 hat der Runde Tisch Amateurfunk den Entwurf des
Vorhabenplans der Bundesnetzagentur für das jahr 2009
kommentiert. Thematisch geht es u.a. um die technische
Verträglichkeitsuntersuchung und EMV-Normung. Wieder einmal bietet der
RTA die bewährte Hilfe der deutschen Funkamateure bei
Verträglichkeitsuntersuchungen und EMV-Normungsprojekten, vertreten
durch den RTA, an. Darüber hinaus weist der RTA erneut darauf
hin, dass ein erheblicher Verbesserungsbedarf seitens der BNetzA im
Hinblick auf ihre gesetzliche Handlungspflicht bei Fällen von
elektromagnetischer Unverträglichkeit besteht. Der RTA sieht die
Möglichkeit, den Vorhabenplan als ein Instrument der Selbstverplichtung
und Qualitätskontrolle der zuständigen Behörden anzusehen, bestehende
Gesetze konsequent anzuwenden und einzuhalten.
Zitat: "So müssen wir
beispielsweise regelmäßig erkennen, dass die Ausführung des Gesetzes
bei der Überprüfung elektromagnetischer Unverträglichkeiten völlig
unterbleibt, wenn keine Normenvorgaben bekannt sind, oder dass
ohne Rücksicht auf die Erfüllung des EMVG ausschließlich nach
Normenlage geprüft und entschieden wird, wenngleich eindeutig
nachgewiesen ist, dass hier die Norm den grundsätzlichen Anforderungen
nicht gerecht wird! Mangelhaft ist die Bearbeitung von
elektromagnetischen Unverträglichkeiten auch in den Fällen, wenn von
einzelnen Beteiligten Untersuchungen der BNetzA verweigert werden oder
im Falle von erforderlichen Untersuchungen, die erst zur Aufklärung der
Frage, ob es sich um eine Störung handelt, dienen. Diese unterbleiben
oftmals."
Weiterhin kritisiert der RTA, dass die
BNetzA im Vergleich zu den Fernmeldeverwaltungen anderer Ländern nur
wenige Meldungen bezüglich illegaler Frequenznutzungen an die
ITU abgibt, obwohl dies vertraglich geregelt ist. Zitat: "Dem Report
des ITU - Radiocommunucation Bureau entnehmen wir beispielsweise für
die Zeit vom 01.07.2008 bis zum 10.09.2008. Deutschland:1 Report,
Russland: 6 Reports, Spanien: 54, Österreich: 361, Belgien: 385,
Ungarn: 528, Großbritanien: 571, Korea: 1091."
Schliesslich
bemängelt der RTA noch die niedrige Transparenz bei der Marktaufsicht
bezüglich der Kontrolle zur Einhaltung von Vorschriften der
elektromagnetischen Verträglichkeit gem. EMVG. Zitat: "Bei
dieser wichtigen Aufgabe ist jedoch eine höhere Transparenz zum Bürger
erforderlich, Meldungen aus der Bevölkerung sollte in Zukunft viel
stärker nachgegangen werden und die Ergebnisse der Prüfungen
veröffentlicht werden. Nur wenn die Kunden darüber informiert werden,
welche Hersteller mit Verstößen auffällig werden, entsteht ein
positiver Wettbewerb im Hinblick auf höhere Produktqualität. Diese
Transparenz der Marktaufsicht fehlt derzeit und sollte in den
Vorhabensplan der BNetzA aufgenommen werden."
Es gibt keinen
Zusammenhang zwischen der individuellen Belastung durch so genannte
Mobilfunkstrahlung und dem Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität
München. 3000 Heranwachsende wurden über einen Zeitraum von 24 Stunden
gemessen und deren Wohlbefinden abgefragt. Die Studienteilnehmer
sollten angeben, ob und wie stark sie unter Befindlichkeitsstörungen
leiden, wie Kopfschmerzen, Nervosität oder Einschlafproblemen. Um eine
möglichst breite Variation der Mobilfunkexposition zu erfassen, hatten
die Studienverfasser vier unterschiedlich große Orte ausgesucht:
München, Augsburg, Rosenheim und Landsberg. Die Hälfte der Kinder und
90 % der Jugendlichen gaben an, ein eigenes Mobiltelefon zu besitzen.
Insgesamt, so die Studienverfasser, lag die mittlere Gesamtbelastung
durch elektromagnetische Felder des Mobilfunks bei Kindern und
Jugendlichen weit unterhalb der in Deutschland gültigen
Grenzwerte.
Ab sofort können
Interessenten jederzeit in einen DARC-Fernlehrgang einsteigen. So
können sich auch Kurzentschlossene sofort für einen Kurs der
Amateurfunk-Klasse A oder E anmelden. Das Angebot richtet sich an alle,
die keine Möglichkeit haben, an einem Amateurfunklehrgang der
DARC-Ortsverbände teilzunehmen. Die Teilnehmer müssen sich den Stoff
für die Amateurfunkprüfung im Selbststudium und mit der Unterstützung
von DARC-Mitgliedern vor Ort aneignen. Im Fernlehrgang sind zurzeit
über 150 Teilnehmer eingeschrieben. Informationen zum Lehrgang und zur
Anmeldungen finden Sie im Internet: http://www.amateurfunkpruefung.de/fernkurs.html
Am
8. Januar 2009 bebte die Erde in Costa Rica mit einer Stärke von 6,2
auf der Richterskala. Der IARU-Bandplan sieht für diesen Teil der Erde
die Frequenz 7090 kHz für den Notfunk vor. Da in den
Abendstunden immer wieder europäische Funkamateure zu hören
sind,
bittet der DARC und die IARU darum, diese Frequenz nicht zu belegen und
für die lokalen Notfunkaktivitäten frei zu lassen.
Anlässlich
des 50jährigen Bestehens des OV Neuss vergibt die Clubstation DL0NS
vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009 den Sonder-DOK 50R11.
Die Jugendgruppe des OV
R11 hat einnen
neuen Jugendgruppenleiter gewählt. Es ist Lars Oesten, DF1LON . Der
langjährige Jugendgruppenleiter Gottfried Rückert, DL1GNL, hatte nicht
wieder kandidiert.
Die
Contestgruppe DR5A hat auf Distriktsebene 2008 "nur" den 2. Platz
hinter
DL0V erreicht, nachdem DL0V kräftig aufgerüstet hat. Bundesweit belegt
DR5A den 6. Platz.
Kanada
hat Sonderlizenzen für Funkamateure für den Frequenzbereich um 500 kHz
herausgegeben. Die Bandbreite ist auf 1 kHz und die Sendeleistung auf
20 Watt beschränkt.
In
eigener Sache:
Da der Westlink-Verein aufgelöst
wurde, bin ich nicht mehr Mitglied des RTA. Informationen
aus dem RTA kann ich daher künftig nur noch über den offiziellen
Weg, d.h. über den Distrikt empfangen und an euch weiterleiten.
Kürzlich
fanden Gespräche zwischen RTA und BMWI statt. Eine kurze
Zusammenfassung der Inhalte finden Sie folgend:
Prüfungsgebühren:
Da
nach Ansicht des BMWI eine Durchführung der Prüfungen durch die
Verbände derzeit rechtlich unzulässig ist, werden Möglichkeiten
gesucht, die Kosten zu senken, bzw. nicht weiter ansteigen zu lassen.
Eine Idee ist, dass die Verbände Unterstützung bei der
Prüfungsorganisation und Bereitstellung von Räumlichkeiten leisten.
Das
BMWI zeigt auf Hinweis des RTA wenig Verständnis für die von der BNETZA
verlangten hohen Gebühren (200,-- für automatische Stationen und 110,-
für Clubstationen) nur für das Umschreiben des Genehmigungsinhabers und
sagt wohlwollende Prüfung zu.
Harmonisierung 6m:
Zur
Zeit gibt es Harmonisierungsbestrebungen, deren Ziel die Abschaffung
der in Deutschland noch bestehenden Beschränkungen des 6m-Bandes sind.
Hiermit sind insbesondere der noch nicht endgültig festliegend
Frequenzbereich und die zulässige Leistung gemeint.
Teilnehmer sind das
Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesverteidigungsministerium und
der RTA. Das Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt, die
Nutzung des 6m-Bandes noch etwa ein Jahr zu beobachten und
dann über die Harmonisierung zu entscheiden.
Zuweisungen 4m:
Der
RTA hat beim Bundeswirtschaftsministerium angefragt, ob, wie auch in
inzwischen mehr als 10 europäischen Ländern im 4m-Band für den
Amateurfunk in Deutschland Zuweisungen erteilt werden können. Da es in
diesem Bereich noch militärische Nutzungen gibt, hat sich das
Bundeswirtschaftsministerium bereit erklärt, Gespräche mit dem
Bundesverteidigungsministerium aufzunehmen.
Mittelwelle:
Inzwischen
unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium den Wunsch der
Funkamateure nach einem Frequenzbereich um 500 kHz. Allerdings muss
noch die nächste Weltfunkkonferenz im Jahre 2011 abgewartet werden.
Hier soll entschieden werden, ob es eine grundsätzliche internationale
Zuweisung an den Amateurfunk geben wird. Die Chancen stehen gut, da der
Seefunkdienst diesen Bereich bereits verlassen hat.
Anpassungen auf 160m:
Der
RTA wies erneut darauf hin, dass die unterschiedlichen
Leistungsbeschränkungen und das Contestverbot im 160m-Band
Ungerechtigkeiten für die deutschen Contester im internationalen
Vergleich bedeuten. Die Ministeriumsvertreter sagten Prüfung
zu.
Das
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bedankt sich
beim DARC für das Engagement im Katastrophenschutz. Schreibt aber
weiter, dass „...eine Nutzung des Amateurfunks zur Aufgabenerfüllung in
meinem Haus nicht vorstellbar.“ ist.
Ein
Kommentar erübrigt sich, vielmehr bleibt abzuwarten, wie das Bundesamt
die nächste Katastrophe in Deutschland meistern wird. Für uns
Funakamateure kann dies nicht das Ende der Bemühungen bedeuten, sondern
muss uns eher anspornen, uns für den Fall der Fälle notfallmäßig
aufzustellen.
Vom
16. bis 21.
November 2008 tagten Vertreter der IARU-REGION-1 in Cavtat,
Kroatien.Die IARU-Region 1 umfasst Europa, Afrika, den mittleren Osten
und Nordasien.
52 Amateurfunkverbände (natürlich
auch der DARC) nahmen teil.
Es wurde ein neuer
Präsident gewählt: Hans Timmermann, PB2T. Vizepräsident bleibt Tafa
Diop, 6W1KI.
Für die nächste Tagung im Jahr 2011
wurde erstmals ein nicht europäischer Tagungsort gewählt, nämlich Sun
City in Südafrika.
Als mit Sicherheit
wichtigster Tagesordnungspunkt wurde ein neuer 40m-Bandplan
beschlossen, der ab dem 29.03.2009 gilt und der Erweiterung von 7100
auf 7200 kHz Rechnung trägt.
7000 bis 7040 kHz:
CW
7040 bis 7060 kHz: Digimodes
7060
bis 7200 kHz: alle Betriebsarten, hauptsächlich SSB
Das
bedeutet eine Verdoppelung des Frequenzraumes für die Digimodes von
derzeit 10 auf künftig 20 kHz. Der SSB Bereich wächst von bisher 60 kHz
auf künftig 140 kHz an. Die Überlappung von SSB und Digimode-Bereich
von bisher 5 kHz fällt weg. Das kommt den Digimodes zugute.
Weitere
Beschlüsse:
Auf 2m sind überall da, wo Umsetzer
zugelassen sind, künftig auch digitale Sprachumsetzer, z.B. D-STAR
zugelassen.
Auf 6m, 2m, 70cm und 23cm darf auf
FM-Simplex-Kanälen auch digitale Sprachübertragung verwendet werden.
Bei
UKW-Contesten sind künftig ferngesteuerte Stationen zulässig. Dabei
gilt als Locator der Standort der Station, d.h. der Antennen. Das
bedeutet, dass eine Contestmannschaft ihre Antennen irgendwo auf einen
Berg stellen und beim Contestbetrieb gemütlich zuhause sitzen kann.
Für
17m und 12m wurden QRP-Aktivitätszentren auf den Frequenzen 18130 kHz
und 24950 kHz festgelegt.
18150 kHz und 24960
kHz wurden als Aktivitätszentren für digitale Sprachübertragung
festgelegt.
Die Mitgliedsverbände wurden
aufgefordert sich zu bemühen, während Contesten die
contestfreien Bereiche auch tatsächlich frei zu halten. Hier ist
sicherlich viel gutes Zureden erforderlich.
Die
Schweizer USKA schlägt vor, einen Euro-DX-Contest zu etablieren, der
ca. 20 nationale Conteste (z.B. HA-DX-Contest, SP-DX-Contest etc.)
durch Zusammenlegung an einem Wochenende ablösen soll. Ob die
nationalen Verbände das mitmachen, ist fraglich.
Der
norwegische Vorschlag bezüglich des WIDEn-n Standard in der Betriebsart
APRS wurde angenommen.
Abgelehnt wurden die
Vorschläge, eine Aktivitätsfrequenz für AM auf 80m zu installieren.
Ebenfalls abgelehnt wurde eine weitere Aufweichung des 30m-Bandplanes
zugunsten der Betriebsart SSB.
Daniel,
ehemals
DO4DAN, hat die Prüfung zur Zulassung der Klasse A bestanden.
Herzlichen Glückwunsch! Ab sofort ist er auf den Bändern
unter seinem neuen Rufzeichen DL7DS anzutreffen.
Die
EU-Kommission strebt eine übergeordnete europäische
Regulierungsbehörde an. Nach Auffassung von Brüssel
soll über diese nicht nur eine einheitliche Marktaufsicht
erfolgen, sondern auch die EU-weite Frequenzvergabe.
Befürchtungen, dass es eventuell zu einer Beschneidung der
Frequenzbereiche des Amateurfunkdienstes kommen könnte, wurden
auf mehrfache Nachfragen des "Runden Tisch Amateurfunk" (RTA) vom
Bundeswirtschaftsministerium immer wieder dementiert.
Die Bundesnetzagentur
(BNetzA) teilt In einer Pressemitteilung mit, dass sie eine
Zentralisierung der Regulierung der Telekommunikationsmarktes
ablehnt, dafür aber auf eine stärkere Zusammenarbeit
der europäischen Regulierungsbehörden setzt. Insoweit
unterstützt die BNetzA die Auffassung der Bundesregierung.
Insbesondere wird auf die nationalen Besonderheiten des
Telekommunikationsmarktes hingewiesen und betont, dass diese dem
Funktionieren des Binnenmarktes nicht entgegen stehen.
Mit dem Begriff der "Regulierung des
Telekommunuikationsmarktes" ist auch die Frequenzvergabe gemeint. Somit
stellt die Pressemitteilung klar, dass von deutscher Seite aus eine
zentrale EU-weite Frequenzvergabe abgelehnt wird.
Der "Runde Tisch
Amateurfunk" (RTA) ist das Gremium der deutschen
Amateurfunkverbände und -vereine und vertritt die Interessen
der deutschen Funkamateure gegenüber dem
Bundeswirtschaftsministerium.