letzte Änderung: 20.08.2011

Archiv

In diesem Archiv finden Sie eine Auswahl an Meldungen, die vom 01.09.2008 bis zum aktuellen Datum auf unserer Startseite online waren. Wir bittem um Ihr Verständnis, dass nicht jede einzelne Meldung archiviert wird. Wichtige und lesenswerte Beiträge werden vom Vorstand oder dem Webmaster des OV R11 einzeln ausgewählt.


Immer weniger Funkamateure in Deutschland

Wie die Bundesnetzagentur jetzt bekannt gab, gab es zum Stichtag 31.12.2010 die seit Jahren geringste Zahl an zugelassenen Funkamateuren in Deutschland. Die insgesamt 72.293 Funkamateure teilen sich in 64.975 Klasse-A- und 7.318 Klasse-E-Lizenzen auf. Im Jahr 2002 zählte die BNetzA noch fast 81.000 ausgegebene Individualzulassungen.


OV-Mitglied Helmut Becker geehrt

Helmut Becker, DL2VA, wurde am 25.09.2010 für seine über Jahrzehnte hinweg geleisteten Vedienste um den Amateurfunk mit der Ehrennadel des Distriktes Nordrhein ausgezeichnet. Der OV Neuss dankt ihm für sein Engagement und gratuliert zu dieser wohl verdienten Auszeichnung.


RTA wünscht Neuregelung auslaufender Kurzrufzeichnen

In einem Schreiben an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fragt der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) nach, wann eine Neuregelung der Rufzeichenvergabe für die so genannten Rufzeichen mit einstelligem Suffix für den Clubstationsbetrieb im Amateurfunkdienst erfolgt. Die ersten laufen am 30. Juni aus. Bereits Ende März hatte der RTA das zuständige Bundesnetzagentur-Referat in Mainz um eine Stellungnahme gebeten, jedoch noch keine Antwort erhalten. Der RTA bittet weiterhin umeine Prüfung für eine kostenlose Verlängerung.



OV-Abend um zwei Wochen Verlegt

Der am 02.06.2010 geplante OV-Abend muss leider aufgrund des Urlaubes der Gastwirte verlegt werden. Dieser wird an gewohnter Stelle am 15.06.2010 nachgeholt. Der Vorstand bittet um Verständnis.  Gleiches gilt dür den OV-Abend im September, der am 08.09.2010 nachgeholt wird.


Prämierte Funkamateure im Fernsehen

Am 04. Mai 2010 wurde ein Beitrag über die Sieger der DARC Clubmeisterschaft auf SAT1 ausgestrahlt. In einem kurzen Bericht von 3 Minuten wird über das Hobby Amateurfunk berichtet. Den Bericht können Sie unter dem Link hier ansehen.


Fuchsjagd des Distrikts Nordrhein am 09. Mai 2010

Am 09. Mai 2010 findet die diesjährige Distriksfuchsjagd in Düsseldorf Knittkuhl - Aaper Wald statt. Es werden 5 Peilsender gesucht. Die Wettbewerbe beginnen um 10.00 Uhr mit dem 2 Meter und um 14.00 Uhr mit dem 80 Meter Peil-Wettbewerb.  

Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es HIER.


Jubilare feiern 50 Jahre Mitgliedschaft

Mit großem Applaus wurden auf dem vergangenem OV-Abend vier Jubilare für Ihre 50-jährige Mitgliedschaft im DARC geehrt: Heinz Coenen (DF1EZ), Walter Lehmann (DJ1UF), Prof. Dr. Rainer Müllerfrerich (DJ6AD) und Reinhard Letzas (DJ7NX). Der OV-Vorsitzende Georg Mühlenbruch (DL1ECG) dankte den vier Jubilaren für Ihre langjährige Treue und wünschte stets gute Verbindungen. 


OV Neuss feiert Sommerfest in Kaarst

Der Ortsverband Neuss wird am 19.06.2010 sein Sommerfest auf dem Gelände von DL1EKO in Kaarst feiern. Das Gelände ist zentral an der Autobahn A57 gelegen. OV Mitglieder sind herzlich eingeladen bei einem Glas Bier und einem Würstchen vom Grill mit den anderen OMs über Amateurfunk, Wetter und sonstige Dinge zu quatschen. Bei Fragen rund ums Fest steht OVV Georg (DL1ECG) unter seiner Mailadresse call@darc.de stets zur Verfügung.  Helfer werden stets gesucht!


Jahreshauptversammlung: Vorstand im Amt bestätigt 

Am vergangenen OV-Abend wurde die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Romeo 11 (Neuss) in der Gaststätte Lebioda auf der Geulenstrasse abgehalten. Die Neusser Funkamateure waren zahlreich zu dieser Veranstaltung erschienen. Ortsverbandsvorsitzender Georg Mühlenbruch, DL1ECG, fasste die Aktivitäten des vergangenen Jahres in einem interessanten Vortrag zusammen.  Besonders das 50. Jubiläum und die damit verbunden Festlichkeiten standen im Mittelpunkt seines Berichtes. Sein Stellvertreter Lars Oisten, DF1LON, schloss sich den Worten von Georg an und erwähnte die 2300 Verbindungen der Clubstation mit dem Sonder-DOK 50R11.

Im Anschluss an die Vorträge folgte neben dem Kassenbericht auch die Wahl des Vorstandes. Hier wurden alle Amtsträger in ihren Ämtern bestätigt und für die kommende Wahlperiode von 2 Jahren wieder ernannt. Die Veranstaltung endete mit einem Ausblick auf das Jahr 2010.

Bild: OVV Georg Mühlenbruch, DL1ECG, bei der Begrüßung (C) by DG1EFR - Klick für größere Darstellung.


Grüße für das Jahr 2010

Die Redaktion von Romeo-11.de wünscht allen Besuchern, XYL's und OM's ein erfolgreiches Jahr 2010. Mit dem Jahr 2009 endet auch das Jubiläumsjahr des Ortsverbandes Neuss und ab dem 01. Januar 2010 wird der Sonder-DOK 50R11 nicht mehr durch den Äther schweben.  In Kürze werden die gesammelten QSOs mit einer QSL-Karte bestätigt.

Vy 55 es 73 de Georg (DL1ECG), Lars (DF1LON) und Daniel (DL7DS)

 Seitenanfang  | 27.12.2009 (DL7DS)

Vortrag über Rechentechnik im AFU

Und schon wieder freuen sich die OMs des OV Neuss R11 auf einen Vortrag am  bevorstehenden OV-Abend. Helmut Becker (DL2VA) wird einen Vortrag über "Rechentechnik im Amateurfunk" halten.
Der Vortrag wird im Rahmen unseres monatlichen OV-Abends in der Gaststätte Lebioda, auf der Geulenstrasse in Neuss, vorgetragen. Gäste sind herzlich willkommen.


TKG und EMVG-Beiträge

Für die Jahre 2006 und 2007 wurden die Beiträge neu festgelegt. Sie betragen für das Jahr 2006 20,81 Euro und für das Jahr 2007 22,71 Euro. Insgesamt beläuft sich die Forderung auf 43,52 Euro. Die Rechnung wird in den nächsten Wochen kommen. Bitte keine Zahlung vorab leisten.


Vortrag über Vorgänge an HF-Leitungen

Ganz besonders freuen sich die OMs des OV Neuss R11 auf den bevorstehenden OV-Abend. Rudy Kolocsay (DL3FF) wird einen Vortrag über "Vorgänge an HF-Leitungen mit Hilfe von 3D-Modellen erklärt" halten. Der Vortrag war in der Vergangenheit bereits bei vielen OMs anderer Ortsverbände auf großes Interesse gestoßen. 

Der Vortrag wird im Rahmen unseres monatlichen OV-Abends in der Gaststätte Lebioda, auf der Geulenstrasse in Neuss, vorgetragen. Gäste sind herzlich willkommen.


RTA lud BNetzA und BMWi zum Gespräch 

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hat zu einem gemeinsamen Gespräch mit Bundesnetzagentur (BNetzA) und Bundesminsiterium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eingeladen. U.A. wurden folgende Punkte thematisiert:

- Genehmigungs- und Wechselgebühren bei Clubstations- und Relaisverantwortlichen

- Mehr Prüfungsstandorte und Beteiligung der Verbände bei den Prüfungen

- Wegfall des Contestversbots zwischen 1850 und 1890 kHz

- Wegfall der Leistungsbeschränkung bei 1890 - 2000 kHz

- Zuweisungen im Bereich von 70 MHz, Zulassung Remotebetrieb, CEPT-Fähigkeit von Clubstationen

Bleibt zu hoffen, dass einige der Vorschläge auf Verstädnis und druchtbaren Boden treffen.


BNetzA überprüft Amateurfunkstellen 

Die BNetzA kündigte in den vergangen Wochen an, einzelne Amateurfunkstellen stichprobenartig hinsichtlich der Korrektheit der Selbsterklärungen zu überprüfen. Es wird daher dringend empfohlen, die Selbsterklärung auf Vollständigkeit zu überprüfen, bzw. eine einzureichen, soweit das noch nicht geschehen ist.


EU-Vorschriften für Netzteile ändern sich 

"Zu hoher Energieverbrauch und somit eine zu große CO2-Belastung der Umwelt", lautet die Begründung für die von der EU-Kommission angekündigten strengeren Vorschriften für Trafo-Netzteile. Diese sollen schon ab dem kommenden Frühsommer 2010 gelten und Energieverluste bis 2020 europaweit um jährlich neun Terawattstunden senken. Beruhigend: Vorhandene Trafo-Netzteile dürfen auch in Zukunft weiter benutzt werden. Ob der Selbstbau von Trafonetzteilen eingeschränkt wird, ist noch nicht abschließend festgelegt. Nach bisherigen Informationen beschränkt sich die Vorschrift nur auf denVerkauf neuer Netzteile.


Neue Einstiegsklasse für den deutschen Amateurfunk

Bei einem gemeinsamen Gespräch zwischen DARC, Bundesnetzagentur (BNetzA) und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), wurde erfolgreich die Einführung einer neuen Lizenzklasse für den Amateurfunk verabschiedet. Die neue Lizenzklasse wird mit Erlaubnisssen unterhalb der Klasse E eine neue Einsteigerklasse darstellen.Die Ausgestaltung kann noch etwas andauern


Frequenznutzungs- und EMV-Beiträge

Wie aus dem RTA zu erfahren war, wird die BNetzA etwa im Herbst 2009 die Rechnung für die Beiträge der Jahre 2006 und 2007 an die Funkamateure schicken. Der Betrag wird sich auf ca. 40 Euro belaufen. Warum nicht alle ausstehenden Beiträge, also auch für die Jahre 2008 und 2009 erhoben werden, resp. wann das geschehen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.



Neuer Frequenzbereichszuweisungsplan in Kraft getreten

Der Frequenzbereich von 7100 bis 7200 kHz ist jetzt primar dem Amateurfunkdienst zugewiesen. Die Anhebung der Leistungsbeschränkung von jetzt 250 Watt auf 750 Watt wurde in Aussicht gestellt. Ein Zeitpunkt wurde noch nicht genannt.

Großes Jubiläumsfest war ein voller Erfolg

"Herzlich Willkommen beim Ortsverband Neuss des DARC", so lauteten die Worte von Ortsverbandsvorsitzenden Georg Mühlenbruch (DL1ECG), als er den Bürgermeister der Stadt Neuss, Herbert Napp, auf dem Schulhof der Ganztagshauptschule Weissenberg begrüßte.  Knapp 40 Gäste und viele aktive Funkamateure aus den eigenen Reihen waren gekommen, um am 15. August 2009 mit dem Vorsitzenden das 50. Jubiläum bei Sonnenschein an der Clubstation DL0NS zu feiern.

Mit Aktionen für Jung und Alt lockten die Neusser Funkamateure interessierte Gäste zu sich.  Besonders eindrucksvoll war die Beobachtung der sogenannten Sonnenflecken durch spezielle Teleskope. "Zur Zeit ist nicht viel los auf der Sonne", berichtet Peter Nelißen (DH1JAD), der den Besuchern auf einem Monitor die Oberfläche der Sonne erklärte. Zur Zeit befinden wir uns im Sonnenfleckenminimum, welches eine sehr geringe magnetische Aktivität der Sonne beschreibt, das sich zyklisch alle 11 Jahre wiederholt.

"Un jezt' recht freundlich", scherzt Bruno Linde im Neusser Platt, als er über eine Ultrakurzwellenverbindung ein Livebild des Besuchers an seine Gegenstation fern von der Ganztagshauptschule auf der Leostraße versendet. Amateurfunkfernsehen, kurz ATV, ist eine interessante Betriebstechnik, bei der anders als sonst, ein Video anstatt der Stimme allein über den Äther geschickt werden.

Mit Freude berichtet Mühlenbruch: "Wir sind zufrieden und schauen auf ein gelungenes Fest zurück. Auch über den Besuch des Direktors der Schule haben wir uns gefreut. Die Ganztagshauptschule ist ein wichtiger Partner für uns." So bleibt uns nur noch den Neusser Funkamateuren viel Spaß und Glück für weitere 50 erfolgreiche Jahre zu wünschen!

Ihre Redaktion von R11


Artikel über 50 Jahre Romeo 11 veröffentlicht

Am Montag, den 27.07.2009, berichtete die Westdeutsche Zeitung (WZ) anlässlich des bevorstehenden Jubiläums über den DARC Ortsverband Neuss. In einem sehr interessanten Artikel berichten der Ortsverbandsvorsitzende Georg Mühlenbruch (DL1ECG), Jugendgruppenleiter und stv. Vorsitzender Lars Oesten (DF1LON) und unser Pressesprecher Udo Friebel (DL1EET) über die Aktivitäten und die Freude am Hobby Amateurfunk. 

Der Artikel kann hier in der PDF-Version gelesen werden, welcher uns freundlicherweise durch die WZ-Redaktion zur Verfügung gestellt wurde.

Für die Onlineversion folgen Sie dem Link zur WZ.  Wir möchten uns recht herzlich für die Veröffentlichung bedanken.

Grund für das anhaltende Sonnenfleckenminimum geklärt

Forscher haben nach Jahrlanger Beobachtung festgestellt, dass eine langsame Strömung von Gasen innerhalb der Sonne für die längere Ruhephase (sog. Sonnenfleckenminimum) verantwortlich sein soll. In Polnähe erzeugt die Sonne im 11-jährigen Turnus einen sogennannten Jetstream, der über eine Zeit von 17 Jahren zum Äquator wandert. Nach Beobachtungen von Wissenschaftlern, hat sich die Strömungsgeschwindigkeit um ca. ein Drittel verlangsamt. Inzwischen soll der aktuell interessante Jetstream aber eine Position erreicht haben, der den Beginn des neuen Sonnenfleckenzyklusses anzeigt. 

Zur Info: Die Ausbreitung von Funkwellen auf der Erde wird maßgeblich von Sonnenflecken und ihren magnetischen Eigenschaften sowie Sonnenwinden beeinflusst. Zu Zeiten des Sonnenfleckenmaximums lassen sich bereits mit sehr kleinen Sendeleistungen weltweite Funkverbdinunegn auf den Bändern 10, 15 und 20 Meter herstellen.

Neuer OV-Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Wir leben heute im sogenannten Informationszeitalter. Dieses ist geprägt von einer Vielzahl an unterschiedlichen Informationen, die sich rasend schnell verbreiten. Als potente Wirtschaftsfaktoren sind Informationen unerläßlich und wertvoll. Allerdings birgt die Informationsvielfalt auch Gefahren: Oft sind die Informationen unvollständig, aus dem Zusammenhang gerissen, oder auch schlicht falsch! Gerade der Amateurfunk hat unter falschen oder unvollständigen Informationen zu leiden. Vielfältig sind Horrormeldungen von gefährlichen Strahlungen, die angeblich von Amateurfunkantennen ausgehen. Häufig handelt es sich um polemische, gezielte Falschmeldungen.
Gerade vor diesem Hintergrund ist es immens wichtig, dass die Öffentlichkeit über die unterschiiedlichen Medien (Internet, Rundfunk, Fernsehen und Printmedien) über die Tätigkeiten der Funkamateure objektiv aufgeklärt wird. Diese wichtige Aufgabe kann ein Ortsverbandvorsitzender nicht "nebenbei" erledigen. Vielmehr wird jemand benötigt, der die Öffentlichkeitsarbeit ganz in den Fokus seines Hobbies stellt. Der Ortsverband Neuss hat jemanden gefunden, der ab sofort als Referent für Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Es handelt sich um Udo Friebel, DL1EET. Vielen Dank, lieber Udo, dass du dich dieser schwierigen und verantwortungsvollen Aufgaben widmest.


Ferienspaß 2009


Wie schon in den vergangenen Jahren, beteiligt sich die Jugendgruppe des Ortsverbands R11 wieder am Ferienspaß der Stadt Neuss.

Da der Ortsverband gleichzeitig in diesem Jahr sein 50jähriges Jubiläum feiert, (siehe Jubiläum) haben wir beide Termine zusammengelegt und das Ferienspaßangebot etwas ausgeweitet.

Faszination drahtlose Kommunikation - 50 Jahre Clubstation Neuss ...

... unter diesem Motto geht die Jugendgruppe des Ortsverbands R11 in den Ferienspaß der Stadt Neuss 2009.

Was bieten wir an:
Morsediplom - wie man Buchstaben hören kann
Wer hat nicht schon mal vom guten alten Morsecode gehört. Die "Morsesprache" gibt es heute auch noch. Wer schon immer mal seinen Namen morsen wollte ist bei uns genau richtig.

Fuchsjagd - raus in die Natur
Amateurfunk kann auch Sport sein. Bei der Fuchsjagd werden keine richtigen Füchse gejagt, sondern es müssen versteckte Sender gefunden werden. Diese senden in Intervallen eine bestimmte Kennung aus, die man mit Hilfe eines Empfängers hören kann. Nun liegt es am Geschick des Einzelnen wie schnell er den verstecken Sender findet.

Geocachging - mittels GPS auf Schatzjagd gehen

Funkbetrieb - die eigene Stimme rund um den Globus schicken
Beim Amateurfunk darf natürlich der "Sprechfunk" nicht zu kurz kommen. Unsere Clubstation ist offen für alle und jeder darf nach einer Einweisung durch einem Ausbilder Funkbetrieb machen oder einfach nur zuhören. Auch Zuhörer, sogenannte SWL (Short Wave Listener), gehören zu den Funkamateuren.

Basteln - Technik zum Anfassen
Amateurfunk ist nicht nur Funkbetrieb an der Station, sondern auch Basteln steht im Vordergrund. Nicht alle Ausrüstungsgegenstände können gekauft werden. Vieles wird in Eigenarbeit zusammengebaut und auch repariert. Das spart Geld und macht auch noch spass.

Wann: 15.08.2009 von 12:00 bis 18:00 Uhr

Wo: Ganztagsschule Weissenberg, Leostr. 37, 41462 Neuss

Alter: 10-18 Jahre

Kosten: geringe Kosten für Getränke, Essen und Basteln

Nebenbei werden noch andere Funkanwendungen live gezeigt, z.B. Amateurfunk Fernsehen, automatische Positionsverfolgung von Objekten, Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche...

Das komplette Programm des Neusser Ferienspaßes findet ihr auf der Homepage der Stadt Neuss: Ferienspaß

viel Spaß

Lars Oesten, DF1LON

Für weitere Fragen stehe wir gerne zur Verfügung: Kontakt


Nur noch wenige Tage bis zum großen Jubiläumsfest

Der Countown läuft - es sind nur noch wenige Tage bis zum großen Jubiläumsfest des Ortsverbands Neuss (R11) des Deutschen Amateur Radio Clubs. 

Am kommenden Samstag, den 15.08.2009, präsentieren sich die Neusser Funkamateure bei einem großen Sommerfest mit Spiel und Spaß rund um den Amateurfunk. Jugendgruppen des Ferienspaßes der Stadt Neuss werden genauso erwartet wie viele Gäste aus den Reihen der Funkamateure und weiterer interessierter Besucher. Mit Aktionen rund um den Amateurfunk wird der Ortsverband zeigen, dass die Kommunikation mittels Funkgeräten längst kein langweiliges und altmodisches Hobby ist. Amateurfunkfernsehen, Morsen und Digitalfunk sind nur ein kleiner Auszug des vielseitigen Funkdienstes.

Wer Interesse hat darf selber den Sprechfunkverkehr üben - Ausbildungsrufzeichen und Ausbilder stehen am kommenden Samstag für Sie bereit. Des weieteren bieten wir Ihnen neben kühlen Getränken auch Leckeres vom Grill und diverse Kuchen an.



Geocaching: Amateurfunk trifft auf Schatzsuche

Längstens sind Funkamateure für ihren Experimentalgeist bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass der ein oder andere Funkamateur auch andere moderne Sportarten und Hobbies neben seinem Funkhobby testet. Geocaching ist eins dieser neuartigen Hobbies, die sich erst innerhalb der vergangenen 10 Jahre entwickelt haben und auch viele Funkamateure begeistert. 

Abgeleitet von den Worten Erde (Geo) und Versteck (Cache) versteht man unter diesem Hobby eine GPS-unterstütze Schnitzeljagd, die für Jedermann freigegeben ist.  Anlässlich des fünfzigsten Jubiläums hat der Neusser OM Peter Becker (DF2JB) einen Schatz versteckt und eine spannende Jagd dazu entwickelt. Die Schatzjäger, welche sich mittels GPS-Empfänger seit der Aktivierung bis 15. August 2009 auf den Weg machen, bekommen bei Erreichen des Ziels und Eintragung im Schatz auf dem Jubiläumsfest ein Getränk gratis. Alle notwendigen Informationen zum Schatz, zu Geocaching allgemein und GPS-Koordinaten sind unter den Links geocaching.com und opencaching.com zu finden.


Ehrungen

Manfred Rausch, DL2NQ, erhält die goldene Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im DARC.  

Guntram Schmitz, DL6EBO, erhält die silberne Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im DARC.

Wolfgang Veith, DJ7VH, erhält die silberne Ehrennadel für 40 Jahre Mitgliedschaft im DARC.

   Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren und vielen Dank für die langjährigen Aktivitäten.

Werler Polit-Treff

Beim Werler Polit-Treff am 13.03.2009 [Webseite besuchen] wurde bemängelt, dass sich die Bundesnetzagentur (BNetzA) nicht ausreichend um ihre Zuständigkeit in Bezug auf den Funkschutz kümmern würde. Hierfür wurde seitens der Funkamateure die Einführung eines Qualitätsmanagements gefordert. So kann man zum Beispiel verhindern, dass hochrangigen BNetzA-Mitarbeitern Grenzwertüberschreitungen bei PLC-Installationen um das 3500-fache zwar bekannt sind, aber nicht bearbeitet werden. Stattdessen verkündet die BNetzA nur, dass mit PLC alles in Ordnung sei ohne die grundlegenden Anforderungen des EMVG herzustellen.
(Zitat: Deutschland-Rundspruch 11/2009 des DARC) 

Ein weiteres Thema waren elektrische Leistungszähler, die derzeit als Pilotprojekte getestet werden. Eckhard Fischer, Referatsleiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft der SPD, sprach sich gegen Übertragung der Messdaten dieser Zähler per PLC-Verbindung aus. Er begründete seine Vorsicht nicht nur mit dem enormen Störpotenzial, welches diese Technik berge, sondern lehnte die Geräte auch aus funktionellen Gründen ab. So müssten unter Umständen in einem Wohnblock derart viele Daten übertragen werden, dass es zu einer gegenseitigen Beeinflussung der in die Zähler eingebauten PLC-Modems käme.
(Zitat: Deutschland-Rundspruch 11/2009 des DARC)   


Distriktsversammlung des Distriktes Nordrhein

Am 21.03.2009 fand die Frühjahrs-Distriktsversammlung in Heiligenhaus statt.
9 von 34 Ortsverbänden fehlten.
Die Versammlung wurde nach einer schier endlosen Reihe von Ehrungen und Pokalverleihungen im wesentlichen von drei Themen beherrscht. Aber zunächst zu einer Ehrung, die R11 betrifft:

UKW-Contestpokal - Distriktswertung | Pokalgruppe 2: Mehrmannstationen

1. DL0V7579 Punkte3. Platz bundesweitR15
2. DR5A6573 Punkte6. Platz bundesweitR11
3. DB0GX1481 Punkte28. Platz bundesweitR33

DR5A ist nicht schlechter geworden, sondern die anderen sind besser geworden. Das Problem bei DR5A ist der permanente Personalmangel.
Die weiteren Themen:

1. Reformierung des DARC-Webauftritts
Die derzeitige DARC-Seite kann nicht als wirklich gut bezeichnet werden. Es sind mehrere verschiedene Strukturen erkennbar. Design und Navigation sind nicht einheitlich. Diesem Missstand soll jetzt endlich abgeholfen werden. Geplant ist ein Content Management System (CMS). Hierunter versteht man ein Programm, mit Hilfe dessen eine Webseite ohne Programmierkenntnisse inhaltlich von mehreren Autoren bearbeitet werden kann. Dabei ist gewährleistet, dass Design und Struktur über alle Unterseiten hinweg einheitlich bleibt. Das ist angesichts des derzeitigen Zustandes des DARC-Webauftritts begrüßenswert. Betroffen sind aber auch die Seiten der Ortsverbände. Hier wäre eine gewisse Individualität durchaus wünschenswert, denn dem hobbyfremden Betrachter sollte schon klar werden, dass der DARC einen föderalistischen Aufbau hat, innerhalb dessen die einzelnen Ortsverbände eine -wenn auch eingeschränkte- Autonomie genießen. Genau diese Individuialität wird durch ein CMS erheblich eingeschränkt. Die OV-Seiten sähen alle gleich aus und wären gleich strukturiert. Sie könnten sich nur inhaltlich unterscheiden. Im schlimmsten Fall würden sich die strukturellen Festlegungen negativ auf die inhaltliche Gestaltung auswirken.
Bitte lesen Sie zu diesem Thema auch
hier weiter. 

2. Spende an die AMSAT-DL
Die AMSDAT-DL hat den DARC um eine Spende gebeten. Der DARC sagte daraufhin eine Spende in 5-stelliger Höhe zu (die genaue Summe ist dem Verfasser nicht bekannt). Offensichtlich erschien dieses Angebot der AMSAT-DL zu wenig und lehnte es ab. Weiter war zu hören, dass die AMSAT-DL jetzt angeblich auf die Ortsverbände zugehen will um von dort Spenden zu erbitten. 

3. Kassenwesen
Im Zuge der Umstrukturierung des Kassenwesens des DARC gibt es derzeit -angestoßen von einem vom DARC beauftragten Steuerberater- Überlegungen, für den gesamten DARC einschließlich aller Untergliederungen (Referate, Distrikte und Ortsverbände) nur noch ein einziges Bankkonto zu führen. Eine Software würde sicherstellen, dass alle Untergliederungen auf dieses Konto zugreifen und immer noch selbständig ihre Finanzen verwalten könnten. Eine Einschränkung der Selbständigkeit wäre nicht gegeben. Die Vorteile für die Untergliederungen liegen auf der Hand:
- weniger Verwaltungsaufwand
- keine Kontoführungsgebühren.
Für den DARC als Gesamtverein würde neben der Einsparung von ca. 13.000 Euro Kontoführungsgebühren noch ein zusätzlicher Zinsgewinn von ca. 82.000 Euro herausspringen. Z.Z. werden noch Gespräche geführt, ob es tatsächlich zu dieser Lösung kommen wird. 


Neues Gesetz zum "Schutz vor Strahlung"

Nach dem Scheitern des Umweltgesetzbuches hatte das Bundesumweltministerium (BMU) bereits angekündigt, die gewünschten Vorschriften durch Einzelgesetze durchsetzen zu wollen. Eines dieser Gesetze ist das Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung (NISG). Es ist noch im Gesetzgebungsweg, also noch nicht in Kraft. Der RTA wurde zu diesem Gesetz befragt und trug vor, dass es keinen Sinn mache, eine Anzeigepflicht für Funkanalagen Mit Strahlungsleistungen unterhalb von 10 Watt EIRP einzuführen. Dies beträfe nicht nur den Amateurfunkdienst, sondern auch PMR, LPDs, Garagentoröffner, Funkkopfhörer, Wetterstationen, W-LAN-Netze, Bluetooth, Schnurlostelefone und unzählige weitere Funkanwendungen kleiner Leistung. Problematisch ist diesbezüglich auch der Verwaltungsaufwand. Auch die Vertreter der BNetzA äußerten, dass sie das NISG für eine Doppelregulierung halten. In einem Schreiben an Umweltminister Gabriel vom 06.03.2009 hat der RTA bereits reagiert.  



Gebühren für Clubstationen

Der RTA hat, nachdem sich die BNetzA bisher sehr bedeckt gehalten hat, die BNetzA erneut angeschrieben und darum gebeten, die maßlos überteuerte Gebühererhebung in Höhe von 110,--€ beim Wechsel von Relais- und Clubstationsverantwortlichen einzustellen. Außerdem wurde darauf hingewiesen, das die Rufzeichen mit einstelligem Suffix bis 2010 befristet sind. Dies wurde im Hinblick auf die Befürchtung gehandhabt, dass es möglicherweise zuwenige Rufzeichen gäbe, um den Bedarf zu befriedigen. Die Praxis hat aber gezeigt, dass dies nicht der Fall ist, vielmehr gibt es noch viele freie Rufzeichen. Somit ist ein "Haushalten" mit den Rufzeichen nicht erforderlich. Der befürchtete Verwaltungsaufwand wird somit entfallen. Es sollte daher eine kostenlose Verlängerung der Rufzeichennutzung ermöglicht werden. 



Server-Umzug von Romeo-11.de

Am 24.03.2009 war es soweit. Die Webseiten des DARC OV Neuss sind auf einen eigenen Server, unabhängig vom DARC e.V., umgezogen. Stefan, DL1ELY, ein Funkfreund und Contestteilnehmer der Contestgruppe DR5A hat dies ermöglicht. OM Stefan besitzt einen eigenen Webserver und stellt uns Speicherplatz und Domain zur Verfügung. 

Ab sofort sind unsere Webseiten nun über die Adresse: www.romeo-11.de erreichbar. 


Der Amateurfunk und das Umweltgesetzbuch

Die Bundesregierung hatte vorgehabt, die vielen unterschiedlichen Umweltschutz-Gesetze zu einem Umweltgesetzbuch zusammenzufassen und in Kraft zu setzen. Dieses Vorhaben ist gescheitert. Was bedeutet das für uns Funkamateure? Im vierten Buch des geplanten Umweltgesetzbuches mit dem Titel „Nichtionisierende Strahlung“ war vorgesehen, dass die Funkamateure zusätzlich zur bisherigen Selbsterklärung gemäss BEMFV noch eine zweite Erklärung gegenüber einer neuen Landesbehörde abzugeben verpflichtet gewesen wären. Insofern wäre das Scheitern für uns vorteilhaft gewesen. 
Das Umweltministerium hat jetzt angedroht, das Umweltgesetzbuch in Einzelteilen mit demselben Inhalt in Kraft zu setzen. Also bleibt voraussichtlich leider alles bei der bisherigen Planung. Der RTA wird sich Thematik erneut annehmen.



Gespräch des RTA mit dem BMWi

Im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat ein neuer Abteilungsleiter, Dr. Andreas Schuseil, die Zuständigkeit für den Amateurfunk übernommen. Am 20.02.2009 fand in erstes Gespräch zwischen dem RTA und Dr. Schuseil statt. Es ging in der Hauptsache darum, sich persönlich und die gegenseitigen Positionen kennen zu lernen.

Die RTA-Vertreter hatten eine Reihe von Wünschen im Gepäck:

- Die Gebühren im Amateurfunk sollten nicht weiter steigen.

- Der Frequenzbereich 7100 bis 7200 ist dem bisherigen Nutzer nur noch bis zum 29.03.2009 primär zugewiesen. Danach sollte dieser Frequenzbereich dem Amateurfunkdienst primär zugewiesen werden. 

- Es sollte Lockerungen in der Amateurfunkverordnung geben, die vereinfachten Ausbildungsfunkbetrieb und damit effektivere Nachwuchsgewinnung ermöglicht.

- Es sollte verhindert werden, dass aufgrund der aktuellen Planungen zum Umweltgesetzbuch doch wieder ein Doppelantragsverfahren zur Umweltverträglichkeit durch die Hintertür eingeführt wird. Der RTA sollte daher rechtzeitig in das Anhörungsverfahren mit einbezogen werden. 

- Es wurde darum gebeten, die Funkamateure zu informieren, wie mit dem Einzug der Frequenznutzungs- und EMV-Beiträge umgegangen wird, die zuletzt im Jahr 2005 eingezogen wurden. 

Das BMWi hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) gebeten, im Hinblick auf die Kostensenkung im Amateurfunk (z.B. Prüfungsgebühren) enger mit dem RTA zusammenzuarbeiten. Auch bezüglich der Frage, wie die Amateurfunkverbände bei der Prüfungsabnahme behilflich sein könnten ist die BNetzA gebeten worden, auf den RTA zuzugehen. 

Der RTA fragte nochmal nach dem Stand der Problematik bei den überhöhten Gebühren für den Wechsel eines Clubstations- oder Relaisverantwortlichen nach. Das BMWi hat hierzu bei der BNetzA nach deren Standpunkt nachgefragt, aber noch keine Antwort erhalten.

Schliesslich soll die BNetzA nach dem Willen des BMWi den Frequenzbereich 50 MHz beobachten um danach eine Lockerung der Nutzungsbedingungen gegenüber dem Primärnutzer zu vertreten.

Das BMWi hat das Bundesverteidigungsministerium gebeten,

 - einen Bereich bei 70 MHz dem Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis zuzuweisen

- die Nutzungsbedingungen im Frequenzbereich von 1850 bis 2000 kHz zu lockern.

Das BMVg hat beide Anfragen mit der Begründung abgelehnt, weitere breitbandige Funksysteme einführen zu wollen und auf die höhere Bedeutung der Kurzwelle für das Militär hingewiesen.



Aktuelles aus dem RTA

Der RTA wurde in die Verbändeliste des Deutschen Bundestages  aufgenommen. In der Vergangenheit wurde mehrfach über Störungen des Amateurfunks durch Plasma-Fernsehgeräre berichtet. Die Besonderheit liegt darin, dass die Plasmageräte die gültige Norm EN55022 einhalten, diese Norm aber Störungen nur auf den Ports der Geräte prüft. Plasma-Geräte strahlen aber insbesondere nach vorne und dafür sind Störstrahlungsgrenzwerte unter 30 MHz bisher nicht definiert.

Im Auftrag der ITU ist ein Gutachten erstellt worden, dass die Entwicklung des industriellen Rauschens ermitteln soll. Der Entwurf dieses Papiers kommt zum Ergebnis, dass das industrielle Rauschen abgenommen habe. Der stv. Vorsitzende des RTA (DL7TZ), der berufsbedingt die Bundesrepublik Deutschland bei den Sitzungen der ITU vertritt, geht von Fehlern in der Messmethode aus. Bleibt abzuwarten und zu beobachten, welche Auswirkungen sich hieraus für den Amateufunk ergeben werden.

Der RTA wird beim nächsten Gespräch mit dem BMWi anfragen, ob die Selbsterklärung künftig auch elektronisch abgegeben werden kann. Die RTA-Mitgliedsverbände wurden aufgefordert, Änderungsvorschläge für eine Novelle der Amateurfunkverordnung bei der Geschäftsstelle einzureichen.



Notfunk während australischer Buschfeuer

Verschiedenen Meldungen zufolge haben australische Funkamateure während der wütenden Buschfeuer im Februar 2009 die Kommunikation zwischen eingeschlossenen oder zerstörten Ortschaften und Hilfsorgansisationen aufrecht erhalten.

Die aktiven Funkamateure des Wireless Institute Civil Emergency Network in Victoria (WICEN (VIC)) wurden am 8. Februar alarmiert, um Gebiete ohne Anbindung an Strom- und Telefonnetz, mit den weit entfernt gelegen Krisenzentren zu vernetzen.

Weitere informationen findet man auf http://www.vic.wicen.org.au/ oder in einem Artikel auf der EHAM-Webseite unter: http://www.eham.net/articles/21083


OV Neuss jetzt als Verein auf Linkseite gelistet

Dank der Bemühungen von Peter Becker, DF2JB, ist der OV R11 nun auf der bekannten und bereits mehrmals ausgezeichneten Homepage von Karl-Heinz Burghartz als Neusser Verein gelistet. Peter hat sich in einer E-Mail mit kurzem Bericht über Amateurfunk und Ortsverband an den Autor der Seite gewandt. 

Die Webseite ist unter der Adresse http://www.karl-heinz-burghartz.de/ in der Rubrik "Unsere Stadt > Links > Neusser Heimatvereine" zu finden.


Jahreshauptversammlung des OV Neuss

Am 04.02.2009 findet die Jahreshauptversammlung des OV Neuss (R11) in
der Gaststätte "Lebioda", Geulenstr. 38, 41462 Neuss statt. Beginn ist
um 20.00 Uhr.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung

2. Wahl des Protokollführers

3. Ehrungen

4. Tätigkeitsbericht des Vortsandes

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Entlastung des Vorstandes

7. 50-jähriges Jubiläum des OV's

8. Verschiedenes

Insbesondere im Hinblick auf den Tagesordnungspunkt 7 wird um
zahlreiches Erscheinen gebeten.


Kommentierung zum Vorhabenplan 2009

Mit einem Schreiben vom 15.01.2009 hat der Runde Tisch Amateurfunk den Entwurf des Vorhabenplans  der Bundesnetzagentur für das jahr 2009 kommentiert. Thematisch geht es u.a. um die technische Verträglichkeitsuntersuchung und EMV-Normung. Wieder einmal bietet der RTA die bewährte Hilfe der deutschen Funkamateure bei Verträglichkeitsuntersuchungen und EMV-Normungsprojekten, vertreten durch den RTA, an. Darüber hinaus weist der RTA  erneut darauf hin, dass ein erheblicher Verbesserungsbedarf seitens der BNetzA im Hinblick auf ihre gesetzliche Handlungspflicht bei Fällen von elektromagnetischer Unverträglichkeit besteht. Der RTA sieht die Möglichkeit, den Vorhabenplan als ein Instrument der Selbstverplichtung und Qualitätskontrolle der zuständigen Behörden anzusehen, bestehende Gesetze konsequent anzuwenden und einzuhalten.

Zitat: "So müssen wir beispielsweise regelmäßig erkennen, dass die Ausführung des Gesetzes bei der Überprüfung elektromagnetischer Unverträglichkeiten völlig unterbleibt, wenn keine Normenvorgaben bekannt sind, oder dass ohne Rücksicht auf die Erfüllung des EMVG ausschließlich nach Normenlage geprüft und entschieden wird, wenngleich eindeutig nachgewiesen ist, dass hier die Norm den grundsätzlichen Anforderungen nicht gerecht wird!  Mangelhaft ist die Bearbeitung von elektromagnetischen Unverträglichkeiten auch in den Fällen, wenn von einzelnen Beteiligten Untersuchungen der BNetzA verweigert werden oder im Falle von erforderlichen Untersuchungen, die erst zur Aufklärung der Frage, ob es sich um eine Störung handelt, dienen. Diese unterbleiben oftmals."

Weiterhin kritisiert der RTA, dass die BNetzA im Vergleich zu den Fernmeldeverwaltungen anderer Ländern nur wenige Meldungen bezüglich illegaler Frequenznutzungen an die ITU abgibt, obwohl dies vertraglich geregelt ist. Zitat: "Dem Report des ITU - Radiocommunucation Bureau entnehmen wir beispielsweise für die Zeit vom 01.07.2008 bis zum 10.09.2008. Deutschland:1 Report, Russland: 6 Reports, Spanien: 54, Österreich: 361, Belgien: 385, Ungarn: 528, Großbritanien: 571, Korea: 1091."

Schliesslich bemängelt der RTA noch die niedrige Transparenz bei der Marktaufsicht bezüglich der Kontrolle zur Einhaltung von Vorschriften der elektromagnetischen Verträglichkeit gem. EMVG. Zitat: "Bei dieser wichtigen Aufgabe ist jedoch eine höhere Transparenz zum Bürger erforderlich, Meldungen aus der Bevölkerung sollte in Zukunft viel stärker nachgegangen werden und die Ergebnisse der Prüfungen veröffentlicht werden. Nur wenn die Kunden darüber informiert werden, welche Hersteller mit Verstößen auffällig werden, entsteht ein positiver Wettbewerb im Hinblick auf höhere Produktqualität. Diese Transparenz der Marktaufsicht fehlt derzeit und sollte in den Vorhabensplan der BNetzA aufgenommen werden." 


Studie zum Wohlbefinden von Heranwachsenden in E-Feldern

Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der individuellen Belastung durch so genannte Mobilfunkstrahlung und dem Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München. 3000 Heranwachsende wurden über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen und deren Wohlbefinden abgefragt. Die Studienteilnehmer sollten angeben, ob und wie stark sie unter Befindlichkeitsstörungen leiden, wie Kopfschmerzen, Nervosität oder Einschlafproblemen. Um eine möglichst breite Variation der Mobilfunkexposition zu erfassen, hatten die Studienverfasser vier unterschiedlich große Orte ausgesucht: München, Augsburg, Rosenheim und Landsberg. Die Hälfte der Kinder und 90 % der Jugendlichen gaben an, ein eigenes Mobiltelefon zu besitzen. Insgesamt, so die Studienverfasser, lag die mittlere Gesamtbelastung durch elektromagnetische Felder des Mobilfunks bei Kindern und Jugendlichen weit unterhalb der in Deutschland gültigen Grenzwerte. 


Einstieg in den DARC-Fernlehrgang sofort möglich

Ab sofort können Interessenten jederzeit in einen DARC-Fernlehrgang einsteigen. So können sich auch Kurzentschlossene sofort für einen Kurs der Amateurfunk-Klasse A oder E anmelden. Das Angebot richtet sich an alle, die keine Möglichkeit haben, an einem Amateurfunklehrgang der DARC-Ortsverbände teilzunehmen. Die Teilnehmer müssen sich den Stoff für die Amateurfunkprüfung im Selbststudium und mit der Unterstützung von DARC-Mitgliedern vor Ort aneignen. Im Fernlehrgang sind zurzeit über 150 Teilnehmer eingeschrieben. Informationen zum Lehrgang und zur Anmeldungen finden Sie im Internet: http://www.amateurfunkpruefung.de/fernkurs.html


Notfunk nach Erdbeben in Costa Rica

Am 8. Januar 2009 bebte die Erde in Costa Rica mit einer Stärke von 6,2 auf der Richterskala. Der IARU-Bandplan sieht für diesen Teil der Erde die Frequenz 7090 kHz für den Notfunk vor. Da in den Abendstunden immer wieder europäische Funkamateure zu hören sind, bittet der DARC und die IARU darum, diese Frequenz nicht zu belegen und für die lokalen Notfunkaktivitäten frei zu lassen. 


Sonder-DOK anlässlich des Jubiläums des OV Neuss

Anlässlich des 50jährigen Bestehens des OV Neuss vergibt die Clubstation DL0NS vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009 den Sonder-DOK 50R11. 


Jugendgruppe des OV Neuss wählt neuen Leiter

Die Jugendgruppe des OV R11 hat einnen neuen Jugendgruppenleiter gewählt. Es ist Lars Oesten, DF1LON . Der langjährige Jugendgruppenleiter Gottfried Rückert, DL1GNL, hatte nicht wieder kandidiert. 



DR5A erreicht zweiten Platz auf Distriktsebene 2008

Die Contestgruppe DR5A hat auf Distriktsebene 2008 "nur" den 2. Platz hinter DL0V erreicht, nachdem DL0V kräftig aufgerüstet hat. Bundesweit belegt DR5A den 6. Platz.

60 neue Amateurfunklizenzen in Bangladesh


Sonderlizenzen in Kanada

Kanada hat Sonderlizenzen für Funkamateure für den Frequenzbereich um 500 kHz herausgegeben. Die Bandbreite ist auf 1 kHz und die Sendeleistung auf 20 Watt beschränkt.


News aus der Schweiz


Der OVV informiert

In eigener Sache:

Da der Westlink-Verein aufgelöst wurde, bin ich nicht mehr Mitglied des RTA. Informationen aus dem RTA kann ich daher künftig nur noch über den offiziellen Weg, d.h. über den Distrikt empfangen und an euch weiterleiten.



RTA: Gespräche mit dem BMWI

Kürzlich fanden Gespräche zwischen RTA und BMWI statt. Eine kurze Zusammenfassung der Inhalte finden Sie folgend:

Prüfungsgebühren:

Da nach Ansicht des BMWI eine Durchführung der Prüfungen durch die Verbände derzeit rechtlich unzulässig ist, werden Möglichkeiten gesucht, die Kosten zu senken, bzw. nicht weiter ansteigen zu lassen. Eine Idee ist, dass die Verbände Unterstützung bei der Prü­fungsorganisation und Bereitstellung von Räumlichkeiten leisten.

Das BMWI zeigt auf Hinweis des RTA wenig Verständnis für die von der BNETZA verlang­ten hohen Gebühren (200,-- für automatische Stationen und 110,- für Clubstationen) nur für das Umschreiben des Genehmigungsinhabers und sagt wohlwollende Prüfung zu.

Harmonisierung 6m:

Zur Zeit gibt es Harmonisierungsbestrebungen, deren Ziel die Abschaffung der in Deutsch­land noch bestehenden Beschränkungen des 6m-Bandes sind. Hiermit sind insbe­sondere der noch nicht endgültig festliegend Frequenzbereich und die zulässige Leistung gemeint.  

Teilnehmer sind das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesverteidigungsmi­nisterium und der RTA. Das  Bundeswirtschaftsministerium empfiehlt, die Nutzung des 6m-Bandes noch  etwa ein Jahr zu beobachten und dann über die Harmonisierung zu ent­scheiden.

Zuweisungen 4m:

Der RTA hat beim Bundeswirtschaftsministerium angefragt, ob, wie auch in inzwischen mehr als 10 europäischen Ländern im 4m-Band für den Amateurfunk in Deutschland Zu­weisungen erteilt werden können. Da es in diesem Bereich noch militärische Nutzungen gibt, hat sich das Bundeswirtschaftsministerium bereit erklärt, Gespräche mit dem Bundesver­teidigungsministerium aufzunehmen.

Mittelwelle:

Inzwischen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium den Wunsch der Funkamateure nach einem Frequenzbereich um 500 kHz. Allerdings muss noch die nächste Weltfunkkon­ferenz im Jahre 2011 abgewartet werden. Hier soll entschieden werden, ob es eine grund­sätzliche internationale Zuweisung an den Amateurfunk geben wird. Die Chancen stehen gut, da der Seefunkdienst diesen Bereich bereits verlassen hat.

Anpassungen auf 160m:

Der RTA wies erneut darauf hin, dass die unterschiedlichen Leistungsbeschränkungen und das Contestverbot im 160m-Band Ungerechtigkeiten für die deutschen Contester im inter­nationalen Vergleich bedeuten. Die Ministeriumsvertreter sagten Prüfung zu. 


Bevölkerungsschutz: Nutzung des Notfunks nicht vorstellbar

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bedankt sich beim DARC für das Engagement im Katastrophenschutz. Schreibt aber weiter, dass „...eine Nutzung des Amateurfunks zur Aufgabenerfüllung in meinem Haus nicht vorstellbar.“ ist.

Ein Kommentar erübrigt sich, vielmehr bleibt abzuwarten, wie das Bundesamt die nächste Katastrophe in Deutschland meistern wird. Für uns Funakamateure kann dies nicht das Ende der Bemühungen bedeuten, sondern muss uns eher anspornen, uns für den Fall der Fälle notfallmäßig aufzustellen. 


IARU-Region-1 tagt in Cavtat, Kroatien

Vom 16. bis 21. November 2008 tagten Vertreter der IARU-REGION-1 in Cavtat, Kroatien.Die IARU-Region 1 umfasst Europa, Afrika, den mittleren Osten und Nordasien.

52 Amateurfunkverbände (natürlich auch der DARC) nahmen teil.

Es wurde ein neuer Präsident gewählt: Hans Timmermann, PB2T. Vizepräsident bleibt Tafa Diop, 6W1KI.

Für die nächste Tagung im Jahr 2011 wurde erstmals ein nicht europäischer Tagungsort gewählt, nämlich Sun City in Südafrika.

Als mit Sicherheit wichtigster Tagesordnungspunkt wurde ein neuer 40m-Bandplan be­schlossen, der ab dem 29.03.2009 gilt und der Erweiterung von 7100 auf 7200 kHz Rech­nung trägt.

7000 bis 7040 kHz: CW

7040 bis 7060 kHz: Digimodes

7060 bis 7200 kHz: alle Betriebsarten, hauptsächlich SSB

Das bedeutet eine Verdoppelung des Frequenzraumes für die Digimodes von derzeit 10 auf künftig 20 kHz. Der SSB Bereich wächst von bisher 60 kHz auf künftig 140 kHz an. Die Überlappung von SSB und Digimode-Bereich von bisher 5 kHz fällt weg. Das kommt den Digimodes zugute.

Weitere Beschlüsse:

Auf 2m sind überall da, wo Umsetzer zugelassen sind, künftig auch digitale Sprachumset­zer, z.B. D-STAR zugelassen.

Auf 6m, 2m, 70cm und 23cm darf auf FM-Simplex-Kanälen auch digitale Sprachübertra­gung verwendet werden.

Bei UKW-Contesten sind künftig ferngesteuerte Stationen zulässig. Dabei gilt als Locator der Standort der Station, d.h. der Antennen. Das bedeutet, dass eine Contestmannschaft ihre Antennen irgendwo auf einen Berg stellen und beim Contestbetrieb gemütlich zuhau­se sitzen kann.

Für 17m und 12m wurden QRP-Aktivitätszentren auf den Frequenzen 18130 kHz und 24950 kHz festgelegt.

18150 kHz und 24960 kHz wurden als Aktivitätszentren für digitale Sprachübertragung festgelegt.

Die Mitgliedsverbände wurden aufgefordert sich zu bemühen, während Contesten die con­testfreien Bereiche auch tatsächlich frei zu halten. Hier ist sicherlich viel gutes Zureden er­forderlich.

Die Schweizer USKA schlägt vor, einen Euro-DX-Contest zu etablieren, der ca. 20 natio­nale Conteste (z.B. HA-DX-Contest, SP-DX-Contest etc.) durch Zusammenlegung an ei­nem Wochenende ablösen soll. Ob die nationalen Verbände das mitmachen, ist fraglich.

Der norwegische Vorschlag bezüglich des WIDEn-n Standard in der Betriebsart APRS wurde angenommen.

Abgelehnt wurden die Vorschläge, eine Aktivitätsfrequenz für AM auf 80m zu installieren. Ebenfalls abgelehnt wurde eine weitere Aufweichung des 30m-Bandplanes zugunsten der Betriebsart SSB. 


Rufzeichenwechsel im OV

Daniel, ehemals DO4DAN, hat die Prüfung zur Zulassung der Klasse A bestanden. Herzlichen Glückwunsch! Ab sofort ist er auf den Bändern unter seinem neuen Rufzeichen DL7DS anzutreffen. 


Aktuelles vom RTA

Die EU-Kommission strebt eine übergeordnete europäische Regulierungsbehörde an. Nach Auffassung von Brüssel soll über diese nicht nur eine einheitliche Marktaufsicht erfolgen, sondern auch die EU-weite Frequenzvergabe. Befürchtungen, dass es eventuell zu einer Beschneidung der Frequenzbereiche des Amateurfunkdienstes kommen könnte, wurden auf mehrfache Nachfragen des "Runden Tisch Amateurfunk" (RTA) vom Bundeswirtschaftsministerium immer wieder dementiert. 

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) teilt In einer Pressemitteilung mit, dass sie eine Zentralisierung der Regulierung der Telekommunikationsmarktes ablehnt, dafür aber auf eine stärkere Zusammenarbeit der europäischen Regulierungsbehörden setzt. Insoweit unterstützt die BNetzA die Auffassung der Bundesregierung. Insbesondere wird auf die nationalen Besonderheiten des Telekommunikationsmarktes hingewiesen und betont, dass diese dem Funktionieren des Binnenmarktes nicht entgegen stehen.

Mit dem Begriff der "Regulierung des Telekommunuikationsmarktes" ist auch die Frequenzvergabe gemeint. Somit stellt die Pressemitteilung klar, dass von deutscher Seite aus eine zentrale EU-weite Frequenzvergabe abgelehnt wird.

Der "Runde Tisch Amateurfunk" (RTA) ist das Gremium der deutschen Amateurfunkverbände und -vereine und vertritt die Interessen der deutschen Funkamateure gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium.